Saalfeld-Rudolstadt (FDP-Fraktion Thüringen) - Der sozialpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Marian Koppe, hat den Vorschlag von FDP-Generalsekretär Patrick Döring begrüßt, beim Betreuungsgeld ein regional differenziertes Modell zu erarbeiten.

Damit übernehme die FDP-Spitze in Berlin eine Forderung der Thüringer Liberalen. "Statt den Fehler Thüringens bundesweit zu wiederholen, könnten wir die Mittel nutzen, um das Kita-Angebot im Freistaat weiter zu verbessern", sagte Koppe.

Er erinnerte daran, dass im Koalitionsvertrag auf Bundesebene eine Gutscheinlösung angedacht war. "Es müsste Alternativen für die Länder geben. Sie sollten entscheiden, ob das Betreuungsgeld bar ausgezahlt wird, Gutscheine ausgegeben werden oder ein Zuschuss für den weiteren Ausbau des Betreuungsangebotes fließt." Letzteres sei aus Sicht der Liberalen "die bessere Möglichkeit, um eine vernünftige, gerechte Familienpolitik in und für Thüringen zu machen", so Koppe weiter. Das Betreuungsgeld - so wie es bisher geplant werde - setze dagegen die völlig falschen Anreize. Er hoffe, dass sich diese Erkenntnis angesichts der Kritik der FDP und in Teilen der CDU jetzt langsam auch in der CSU durchsetze, so Koppe abschließend.



14.06.2012 www.dtoday.de