Bergner zu OTZ Artikel "Alle acht Tage Notdienst" vom Donnerstag

Gelassen sieht der Greizer FDP-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dirk Bergner eine im Artikel "Alle acht Tage Notdienst" geäußerte Befürchtung. In dem Bericht über den Besuch des liberalen Gesundheitspolitikers Marian Koppe im Landkreis war nach dessen Abreise zum nächsten Termin "als nett" bewertet worden, "dass ein Politiker sich die Probleme vor Ort mal anhört." Im nächsten Teilsatz wurde vermutet, dass auf Bundesebene nicht alles ankomme. "Da habe ich wenig Sorge.", sagt Bergner, der nach eigenem Bekunden wegen eines Termins beim Kieferchirurgen an der Kreisbereisung seines Fraktionskollegen nicht teilnehmen konnte. "Aber Kanäle gibt es viele. Den direktesten hatte die Alte Apotheke im Haus.", weiß der Hohenleubener, denn: "Koppe ist der Vorsitzende des Arbeitskreises Gesundheit der Fraktionsvorsitzendenkonferenz der Freien Demokraten. Und in dieser Eigenschaft hat er natürlich auch einen direkten Draht zum liberalen Bundesgesundheitsminister." Das heiße natürlich nicht, dass jedes Problem sofort gelöst werden könne. "Abgesehen davon, dass man alles erst mal bezahlen muss, bedürfen die meisten Fragen auch eines Meinungsbildungsprozesses und am Ende der Zustimmung durch den Koalitionspartner. Demokratie ist eben auch ein anstrengendes Geschäft." Gleichwohl sei mit dem Kontakt zu Koppe auch eine gute Verbindung zur Bundesebene gegeben, "und die Probleme kommen natürlich auf Bundesebene an." Nicht nur deshalb sei sein Kollege Marian Koppe stets auch außerhalb solcher Kreisbereisungen offen für Anregungen und Hinweise im gesamten Themenkomplex Gesundheit und Soziales.

Darüber hinaus denkt Bergner auch an weitere Schienen der politischen Einflussnahme. "Eine wichtige ist die Mitwirkung in Parteien. Als stellvertretender Landesvorsitzender und Kreisvorsitzender der FDP werbe ich natürlich für eine Mitarbeit bei den Liberalen: Engagierte, gute Frauen und Männer, die offen sind für Freiheit und Verantwortungsbewusstsein, sind uns immer willkommen." Doch sei auch die Mitwirkung in anderen demokratischen Parteien besser, als "in den eigenen vier Wänden zu meckern" und zu meinen, "die da oben sind alle doof". Der 48-Jährige erinnert daran, "dass auf Landes - und Bundesparteitagen sehr wohl Anträge eingebracht werden können, die die Programmatik einer Partei beeinflussen." Darüber hinaus habe jeder die Möglichkeit, sich an Landtags- und Bundestagsabgeordnete seiner Wahl zu wenden, und seine Anliegen und Ideen vorzutragen. "Dazu lade ich ausdrücklich ein.", so Bergner abschließend.

Kontakt zum Bürgerbüro Naumanneck: www.dirk-bergner.de



25.02.2013 OTZ - Ostthüringer Zeitung