OV Lobenstein

Im Gewerbegebiet noch zwei Hektar frei...
>>>Saalburg-Ebersdorf (OTZ/Küb.)<<<
Mit der Ansiedelung von Unternehmen hat die Stadt Saalburg-Ebersdorf nicht nur viele Arbeitsplätze, sondern sich auch eine Einnahmequelle durch die Gewerbesteuer geschaffen. "Wir können über die Einnahmen bei dieser Steuer wirklich nicht klagen, aber wir müssen leider einen Großteil wieder abführen", bedauerte Bürgermeister Volker Ortwig (FDP). Von dieser Steuer seien Gelder an den Kreis, Land und den Bund abzuführen. Für die Kommune würden nur zwischen sieben und zehn Prozent übrig bleiben. Der Bürgermeister hofft auf eine Gesetzesänderung, damit die Stadt einen größeren Anteil behalten kann. Denn bei der Erschließung der Gewerbegebiete sei schließlich die Kommune in Vorleistung gegangen.

Den Haushalt für 2004 wird der Stadtrat von Saalburg-Ebersdorf noch im ersten Quartal beschließen.

Für weitere Ansiedelungen hat die Stadt noch Platz. "Für Interessenten stehen zwei Hektar zur Verfügung", so der Bürgermeister. Doch angesichts der immer noch schlechten konjunkturellen Lage in Deutschland gebe es gegenwärtig keine Interessenten.

Die Unternehmen würden höchstens Erweiterungen vornehmen. Als Beispiel nannte Ortwig die Firma ETM in Schönbrunn. Auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates wurde der 3. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes zugestimmt.

OTZ vom 12.02.2004

12.02.2004 Andreas Johne