Haushalts- und Finanzausschuss des Kreistages will bis 11. Februar ausgeglichenen Etat-Entwurf ohne Umlageerhöhungen

Saalfeld. Hausaufgaben erteilte der Haushalts- und Finanzausschuss des Kreistages am Dienstagabend der Kreisverwaltung. Spätestens bis zum 11. Februar soll im Landratsamt ein aus­geglichener Kreishaushalt für 2014 erarbeitet werden, der ­ohne Erhöhungen von Kreis- und Schulumlagen auskommt.

Wenn es nicht gar unmöglich ist, bedeutet es Kärrnerarbeit für Kreiskämmerer Ulf Ryschka, denn die aktuelle Modellrechnung sieht bei gleichbleibendem Hebesatz der Umlagen ein Defizit von fast 5,5 Millionen Euro. Um diesen Betrag müssten die Ausgaben im Kreishaushalt ­reduziert oder die Einnahmen erhöht werden. Dabei geht es sowohl um das Einsparen von Verwaltungskosten als auch um die Reduzierung bzw. Streichung von geplanten Investitionen.

Den entsprechenden Antrag formulierte Andreas Krauße (CDU), der in seinem Anliegen u.a. von Marian Koppe (FDP), Christoph Majewski (SPD) und Jörg Reichl (BIDM) unterstützt wurde. Es könne nicht sein, dass die Städte und Gemeinden zum Streichen fast aller freiwilliger Aufgaben gezwungen würden, während der Kreis einfach die Umlagen erhöht, so Rudolstadts Bürgermeister.

Vize-Landrat Marko Wolfram (SPD) bat um Hinweise aus dem Parlament, wo der Sparhebel ­angesetzt werden soll. OTZ/TS

28.11.2013 OTZ - Ostthüringer Zeitung