Erfurt (OTZ). Die Thüringer FDP-Kreisvorstände wollen eigene Kandidaten ins Rennen um Plätze im neuen Landesvorstand schicken, der zum Landesparteitag am 7. Oktober in Steinbach-Hallenberg gewählt werden soll.

Nach MDR-Information werde die Wiederwahl von FDP-Landeschef Uwe Barth nicht in Zweifel gezogen, könnte jedoch bei den übrigen Vorstandsmitgliedern spannend werden. So wollen die bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Möller, Lutz Recknagel und Franka Hitzing nach eigenen Angaben wieder zur Wahl antreten. Der Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt will nach Information des Thüringen-Journals Marian Koppe ins Rennen schicken. Vom Kreisverband Altenburg soll sich Daniel Scheidel um einen Sitz im Landesvorstand bewerben.

Im Vorfeld der Vorstandswahlen gab es Kritik am Programm der Thüringer FDP und die Forderung nach dem ausstehenden Liberalen Lexikon. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Saalfeld-Rudolstadt, Volker Weber, verwies auf das Hochschulgesetz und die Sicherung der Kultur als wichtige Programmpunkte. Landesvize Franka Hitzing sieht als Lehrerin Nachbesserungsbedarf in der Bildungspolitik. In den Landesfachausschüssen passiere wenig Spürbares, kritisierte der Altenburger Kreisvorsitzende Karsten Schalla.


11.09.2006 OTZ - Ostthüringer Zeitung