Königsee (OTZ/gw). Die seit 1991 bestehenden guten Beziehungen zwischen der Königseer FDP-Ortsgruppe sowie der aus Königswinter wurden jetzt erneut aufgefrischt. Dazu hatten sich die Rinnestädter um ihren Vorsitzenden Marian Koppe einiges einfallen lassen.

Bereits nach der Ankunft der 25-köpfigen Delegation aus Nordrhein-Westfalen, an deren Spitze der stellvertretende Bürgermeister Professor Peter Gola und Stadtratsmitglieder standen, begann das Programm mit dem Besuch des Königseer Rathauses, wo man vom Stadtratsvorsitzenden Eckhard Möbius von den Freien Demokraten empfangen wurde. Dem schloss sich noch eine Besichtigung des ersten Thüringer Karnevalmuseums an.

Auch der zweite Tag war für die Parteifreunde aus Königswinter voll ausgebucht. In den Morgenstunden ging es zunächst mit der Schwarzatalbahn von Schwarzburg bis Obstfelderschmiede, wo in die Bergbahn umgestiegen wurde. Auf der Fahrt zur Bergstation Lichtenhain erfuhren die Gäste vom Chef der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn, Peter Möller, Interessantes zur Geschichte der Bahn. Er stellte auch das Maschinenhaus vor. Mit dem nostalgischen elektrischen Triebwagen fuhr man dann nach Cursdorf.

Per Bus ging die Exkursion in der Schwarzatalregion weiter durch die Fröbelstadt Oberweißbach nach Unterweißbach zur neuesten und zweithöchsten Staumauer Deutschlands an der Talsperre Leibis. Die Tagestour endete in Sitzendorf, wo ein Abstecher in die Porzellanmanufaktur sowie das Dampfmaschinenmuseum auf dem Programm standen.

Die erlebnisreichen Stunden klangen mit einem zünftigen Baudenabend mit Thüringer Gaumenfreuden aus. Dabei gab es genügend Gelegenheit, sich über Politisches in Stadt und Land auszutauschen, Erfahrungen zu sammeln oder Erinnerungen wach werden zu lassen über die Gemeinsamkeiten in den vergangenen 15Jahren.

Am Ende des Besuchs hieß es, wieder Abschied zu nehmen. Die Königseer FDP hat bereits einen Gegenbesuch in Königswinter fest im Terminkalender.

07.09.2006 OTZ - Ostthüringer Zeitung