Am ersten Septemberwochenende ist ein mit 25 FDP- Mitgliedern und Gästen voll gepackter Bus unter Regie der Fraktionsvorsitzenden Helga Rüsch von Königswinter in das thüringische Königsee gefahren. Der Besuch, der anlässlich des 60jährigen Bestehens der FDP-Fraktion in größeren Rahmen stattfand, setzte die seit der Wende 1991 bestehende Partnerschaft der Liberalen aus den beiden Königsstädten fort. Nachdem man auf der Hinfahrt einen kurzen Stopp mit Stadtbesichtigung in Eisenach gemacht hatte, ging es nach Königsee, wo die Gruppe von dem Stadtratsvorsitzenden Eckehart Möbius empfangen wurde.
Vizebürgermeister Peter Gola erinnerte dabei an die zweimaligen Besuche der Königswinterer Stadtspitze in den vergangenen Jahren und wies auf die Gemeinsamkeiten der beiden Städte hin, die über die Namensverwandtschaft hinaus, unter anderem in dem Renn- und dem Rheinsteig, der Drachenfelsbahn zum Drachenfels und der Stadtseilbahn im Schwarzatal und dem großen Naturschutzgebiet liegen. Nur hinsichtlich des als Gastgeschenk überreichten Königswinterer Weins konnte man nichts Vergleichbares finden. Im Anschluss wurde das den regen Königseer Karneval präsentierende örtliche Museum besichtigt. Der in Königsee zur Karnevalszeit regierende "Unweise Rat" gehört mit zu den ältesten Karnevalsgesellschaften in Deutschland. Am nächsten Tag führte ein Tagesausflug durch das Schwarzatal, wo es mit der Standseilbahn in die Bergregion ging. Der Abend schloss ab mit einem thüringischen Baudenabend, bei dem die Königswinterer Gäste beim gemeinsamen Singen des Rennsteigliedes gut mithalten konnten. Helga Rüsch und Peter Gola dankten den liberalen Gastgebern mit ihren Vorsitzenden Marian Koppe an der Spitze mit Weinpräsenten. Die Einladung an die Thüringer im nächsten Jahr zu Rhein in Flammen an den Rhein zu kommen, wurde sofort angenommen. Die Rückfahrt führte am nächsten Tag über Weimar, wobei natürlich die Spuren von Goethe und Schiller im Mittelpunkt der Stadtbesichtigung standen.

11.09.2006 Bonner Rundschau