"Demografie und der Ländliche Raum sind Schlagworte, die in aller Munde sind. Schaut man sich den Freistaat Thüringen an, so ist er zu 95 Prozent ländlich geprägt und gerade dies macht ja den Charme Thüringens aus", so der Sprecher für Landesentwicklung der FDP Fraktion im Thüringer Landtag, Heinz Untermann. Die Entwicklung in den kleinen Dörfern außerhalb des Speckgürtels der Städte ist durch den Bevölkerungsrückgang gefährdet. Dieser wird durch den demographischen Wandel, aber auch durch den Trend zum Wegzug junger Menschen in die Städte verursacht.
"Die Folgen sind Leerstand in den Dörfern, Minimierung der Schulstandorte, Ausdünnung des ÖPNV und der medizinischen Versorgung sowie der Verlust von wertvoller regionale Identität", beklagt der bodenständige liberale Politiker. Hier ist in den Regionen Eigeninitiative angesagt. Seit einigen Jahren begleitet Untermann die "Stiftung Landleben" mit dem Projekt "Altersgerechtes Wohnen und Wiederbelebung der ländlichen Bausubstanz". "Für mich als "Dorfmenschen‘ ist das eine viel versprechende Idee die in der Region reifte und geplant wurde. "Das Projekt richtet sich gleichermaßen an Senioren und junge Familien und stellt für mich die passende Antwort auf den besonders schwierigen Prozess in den kleinen Städten und Dörfern dar", so der Liberale.
Bei mehreren parlamentarischen Anfragen musste er jedoch immer wieder feststellen, dass die Landesregierung kein Herz für den ländlichen Raum hat. Seit 2009 versuchen die Initiatoren des Projektes "Altersgerechtes Wohnen und Wiederbelebung ländlicher Bausubstanz" aus den Gemeinden Kirchheiligen, Tottleben, Blankenburg und Sundhausen finanzielle, politische und behördliche Unterstützung beim Land und der extra dafür beim Bauministerium installierten Serviceagentur Demografischer Wandel zu bekommen. Bis heute laufen diese Bemühungen ins Leere. "Das ist nur ein Beispiel von vielen in Thüringen, welches die Arbeit dieser Agenturen und die immer wieder vorgebrachten Beteuerungen der Landesregierung mehr als in Frage stellen", zeigt sich Untermann enttäuscht.
Leider kein Baurecht für Ortsumfahrungen Gebesee und Straußfurt im Investitionsplan des Bundes
Die endgültige Fassung des Investitionsrahmenplanes 2011 bis 2015 des Bundes für Verkehrsprojekte ist seit gestern, 28.03.2012, bekannt. Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Heinz Untermann, begrüßt, dass Thüringen für prioritäre Maßnahmen im Zeitraum 2011 bis 2015 seitens des Bundes 27 Mio. Euro zugeteilt bekommt.
Neu aufgenommen in die Kategorie wichtiger Vorhaben sind die Ortsumfahrungen Witzelroda B19 mit einer Gesamtinvestition von 3,8 Millionen Euro und Mühlhausen B247 Ammern mit einem zweistreifigen Neubau. Bei diesen Projekten soll die Planung weiter vorangetrieben werden, jedoch ist mit einem Baubeginn nicht vor 2015 zu rechnen. Weiterhin sind die Ortumfahrungen Greußen, Wasungen, Gefell, Gräfentonna und Großengottern in die Liste der wichtigen Vorhaben aufgenommen, die Planungen dafür werden weiter vorangetrieben.
Der Sömmerdaer Abgeordnete äußerte sich enttäuschend darüber, dass die Ortumfahrungen Straußfurt und Gebesee nicht berücksichtigt werden, so dass hier die Anwohner auch zukünftig Lärm und Staub durch das hohe Verkehrsaufkommen hinnehmen müssten. Eine Einordnung der Maßnahmen in den neuen Investitionsplan nach 2015 hält er jedoch für unerlässlich, da das Verkehrsaufkommen vor allem durch den Schwerlasttransport steigende Tendenzen aufweise.
"Schwarz auf weiß kann man in dem Plan des Bundes noch einmal nachlesen, dass die Finanzierung der Anschlussstelle Sömmerda Ost A71 bis an die A38 gesichert ist. Unser Engagement in der Bürgerinitiative "PRO A71‘ hat sich gelohnt", so Untermann. Nun heiße es "Freie Fahrt auf der A71 ab 2014".
FDP diskutierte am 13. März 2012 im IFA-Museum Nordhausen
Ob Bahnhöfe, Umgehungsstraßen oder neue Stromleitungen - in Deutschland wächst der Öko-Widerstand gegen Baumaßnahmen aller Art. Die Einführung von Umweltzonen hat dagegen genauso Hochkonjunktur wie bürokratische Umweltauflagen der Europäischen Union. Deshalb hatte die FDP-Bundestagsfraktion auf Initiative von Patrick Kurth nach Nordhausen eingeladen, um über unsere Infrastruktur als Rückgrat für Wachstum und Wohlstand zu diskutieren. In seinem Impulsreferat im IFA-Museum wies der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring darauf hin, dass im vergangenen Jahr fünfzig wachstumskritische Bücher erschienen seien. Plumpe Wachstumskritik könne jedoch nicht der Anspruch einer liberalen Partei sein. "Eine Gesellschaft, die nicht mehr auf Wachstum setzt, ist iliberal, die verkümmert." Mit Blick auf die Entwicklung des ländlichen Raumes liege es der FDP am Herzen "Heimatliebe mit beruflicher Mobilität zu verbinden." Deshalb hätten die Liberalen die Diskussion um die Erhöhung der Pendlerpauschale angestoßen, so Döring.
Die mittelstandspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Claudia Bögel schließlich erinnerte daran, dass Mobilität nicht die Folge sondern die Grundlage für Wohlstand sei. Neben Straßen, Schienen und Stromleitungen müsse man heute jedoch beim Thema Infrastruktur auch die Internetverbindung im Blick haben. "Elektronische Informationswege sind überlebensnotwendig", betonte Bögel. Deshalb setze sich die FDP-Bundestagsfraktion für ein unzensiertes Internet und bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau der Breitbandversorgung auch im ländlichen Raum ein.
Im Oktober 2011 rief der FDP-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Heinz Untermann die Aktion "Pro A71" zum Weiterbau der Autobahn 71 ins Leben.
Einer ersten Einladung zum Start der Aktion folgten Ende Oktober viele Interessierte. Vertreter von der IHK Erfurt, des Handwerker- und Gewerbevereins Sömmerda, des Autohauses Peter, der Stadtverwaltung Sömmerda, des Kreisverbandes der CDU Sömmerda, der Kreishandwerkerschaft Weimar-Sömmerda und Unternehmer aus Sömmerda waren sich einig, dass der Weiterbau der Autobahn eine dringliche Sache für Wirtschaft und Tourismus ist. Man kam überein, dass man diese Aktion mit einer Unterschriftensammlung bekräftigen sollte. Bis zum Jahresende konnten so insgesamt mehr als 2.500 Unterschriften gesammelt werden.
Am 02. Dezember 2012 wurden die gesammelten Unterschriftenlisten von Heinz Untermann an den Thüringer Bauminister Christian Carius auf dem Marktplatz in Sömmerda offiziell übergeben. Voraus ging der Übergabe eine Kampagne an der Autobahn 71, am Rastplatz "Thüringer Becken", bei der viele Initiatoren, Unternehmer und Bürger ihre Befürwortung zum Weiterbau der A71 mit Transparenten bekräftigten.
Immer wieder wurde der Weiterbau hinausgezögert. Von anfänglichen Zusagen für das Jahr 2012 wurden dann 2013, 2014 und zuletzt 2015. Das konnte und wollte Heinz Untermann so nicht hinnehmen.
Und die Aktion "Pro A71" zeigte Wirkung. Nach letzten Meldungen wird die Autobahn 71 nun doch früher weitergebaut. Nach Aussagen des Bundesbauministeriums wird der Lückenschluss zwischen Sömmerda bis zur Autobahn 38 im Jahr 2012 beginnen.
Heinz Untermann bringt zum Ausdruck, dass man sich jetzt nicht ausruhen und abwarten werde, sondern dass weiter Unterschriften gesammelt werden, solange bis der Weiterbau wirklich begonnen hat.
Einen ganzen Tag lang war die FDP-Landtagsfraktion am 1. Februar im Kreis Sömmerda unterwegs. Die Abgeordneten besuchten ein Unternehmen, Bürgermeister, ein Pflegeheim und das Verkehrsteilnehmerzentrum. Im Anschluss kamen die Liberalen im Rahmen einer öffentlichen Fraktionssitzung in Sömmerda mit Parteifreunden, Kommunalpolitikern und interessierten Bürgern ins Gespräch.
Der Arbeitskreis Wirtschaft und Finanzen unter der Leitung von Thomas L. Kemmerich besuchte zum Auftakt die Erdrich Umformtechnik GmbH & Co. KG in Sömmerda-Orlishausen. Wirtschaftsexperte Kemmerich und Fraktionschef Uwe Barth zeigten sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens, das sich in den letzten Jahren vom Familienunternehmen zum veritablen Industriebetrieb entwickelt hat.
Die Lindenschule hat am 27. Oktober 2011 den Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden der FDP, Heinz Untermann, zu einem Vorlesetag für die Schüler der Grundschule eingeladen. Gern ist Untermann dieser Einladung gefolgt. Die Kinder wünschten sich von ihm Geschichten vom "Kleinen Ritter", welche er mit viel Gespür und Spannung für die Abenteuer des kleinen mutigen Ritters vorlas. Eine Geschichte war den Kindern allerdings nicht genug. So folgten mit viel Applaus mehrere Zugaben. Nach dem Vorlesen erzählte Heinz Untermann noch einige Anekdoten aus seiner Schulzeit und beantwortete den Kindern viele Fragen zu persönlichen Dingen und auch zu seiner parlamentarischen Arbeit. Mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken verabschiedete sich Untermann dankend bei Lehrern und Kindern.

Am Samstag, den 08. Oktober 2011, lud der FDP-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Heinz Untermann Schulkinder der Lindenschule Sömmerda mit Freikarten zu einem Besuch in den Zirkus Probst ein. Riesig war die Freude bei Kindern und Lehrern bei der Übergabe. Nicht zuletzt spendierte Heinz Untermann dazu auch noch Popcorn, Zuckerwatte und Getränke für alle. Mit strahlenden Augen konnte der Zirkusbesuch starten.
Die Kinder kannten Heinz Untermann bereits durch die Übergabe der Zahnrettungsboxen, welche er im Frühjahr an die Schule überreichte.

Am 03.September 2011 trafen sich bei Sonnenschein pur zum 20. Mal nahezu 300 Bootsbesatzungen zum spritzigen Sömmerdaer-Kanal-Rennen. Ausgerichtet vom Sömmerdaer Kanu-Club gab es wieder viel Spaß, viele bunte Teams, Sonnenschein pur und vor allem viel Wasser. Auch die FDP-Fraktion stellte unter dem Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Heinz Untermann ein Team und belegte immerhin Platz 30. Das Rafting ist zu einem Fest für die ganze Familie geworden, bei dem sich Menschen aus den verschiedensten Lebensbereichen treffen und Kontakte pflegen oder knüpfen können. Der Erlös der Veranstaltung ging an den Förderverein des evangelischen Kindergartens St. Bonifaz und an die THEPRA.

Am 27. August wurde zum 14. Mal die Sternfahrt der Vernunft gestartet. Der Landtagsabgeordnete Heinz Untermann war, neben anderen Mandatsträgern, mit am Start und wünschte den 16 Teams viel Spaß und Erfolg beim 50 km langen Parcours durch den Landkreis Sömmerda. An 10 Stationen durften die Fahrer ihr Können und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Dabei wurden Wissen, ein Geschicklichkeitsparcours, eine Bremsstrecke, ein Sicherheitscheck, Fragen zu Drogen und auch ein Fahrsimulationstraining abgefordert. Nicht Geschwindigkeit, sondern Punkte sammeln zählte. Die Sternfahrt ist für junge Leute immer wieder ein gutes Übungsbeispiel für Unfallprävention und sicheres Fahren. Ein großes Lob an die Sömmerdaer Kreisverkehrswacht, die diese gelungene Aktion jedes Jahr wieder ermöglicht.

Der FDP-Landtagabgeordnete Heinz Untermann hat am 11.08.2011 im Rahmen der FDP-Aktion "Markenland Thüringen" die Heichelheimer ABLIG Feinfrost GmbH besucht und die Produktionsanlagen sowie die Thüringer Kloßwelt besichtigt. Der Thüringer Kloß stellt neben der Thüringer Rostbratwurst die bekannteste kulinarische Delikatesse aus dem Freistaat Thüringen dar. Der Prokurist Torsten Langbein und die amtierende Kloßmarie Sandra Kühn führten den Abgeordneten durch die Produktionsstätten und die zugehörigen musealen Einrichtungen. In einem anschaulichen und sehr informativen Rundgang erläuterten die beiden Betriebsangehörigen die Produktions- und Marketingprozesse am Standort Heichelheim. Besonders beeindruckte das breite Warensortiment über Schab, Puffer, Klöße, Kloßroulade und einiges mehr. Basis für alle Produkte und Speisen sind in Thüringen angebaute Kartoffeln, wovon es viele verschiedene Sorten gibt.
Ebenso bietet das Sortiment Gemüse, Kuchen und auch Eis aus eigener Produktion.
Neben dem künftigen Kloßmuseum gibt es bereits jetzt eine beachtliche Sammlung von DDR-Fahrzeugen, vom SR1 bis zum Wartburg.
Im betriebseigenen "Cafè-Klößchen" kann man in gemütlicher Atmosphäre speisen oder Kaffee trinken. Highlight: Thüringer Klöße mit Gulasch.
Untermann zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung, die sich in Heichelheim rund um die Kartoffel etabliert hat und für mehr als 100 sichere Arbeitsplätze sorgt. Er nahm auch ein aktuelles Problem mit nach Erfurt: Durch die neuen Energiegesetze wird das Unternehmen mit 40.000 € pro Jahr zusätzlich belastet. Und er versprach, sich mit dafür einzusetzen, dass der Thüringer Kloß genauso als Marke geschützt wird, wie die Thüringer Bratwurst.
Zum Abschluss des Besuches in Heichelheim besichtigte Heinz Untermann die bekannte Heichelheimer Windmühle. Dort werden gegenwärtig Möglichkeiten gesucht, die erfolgreiche Tradition in Zukunft mit neuen Konzepten fortzusetzen. Der Abgeordnete Untermann hat auch hierbei seine Unterstützung zugesagt
