FDP Weimar

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Verkehr
Hagen Hultzsch will den ÖPNV attraktiver machen
Hagen Hultzsch will den ÖPNV attraktiver machen

"Es muss nicht alles kostenlos sein", sagt Hagen Hultzsch zur Forderung nach unentgeltlichen öffentlichen Personennahverkehr. Trotzdem hält der FDP-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters den Weimarer Stadtbusverkehr für überteuert. Gerade in der Kurzstrecke sei ein Einzelticket für 2,10 Euro völlig unattraktiv. "Wer fährt für diesen Preis schon gerne wenige Stationen Bus?", fragt Hultzsch und rechnet weiter. Wenn eine Familie mit zwei Kindern aus der nördlichen Innenstadt ins Kino will, kommen pro Richtung sieben Euro Fahrpreis zusammen. Hin und zurück machen das 14 Euro aus. Der Kilometer Mittelklasse PKW kostet realistisch etwa 60 Cent. Da passen auch vier Personen rein. Auch nach Abzug eines Parkscheins bleibt von den 14 Euro noch einiges übrig. "Wer will da noch in den Bus einsteigen ?", fragt Hultzsch zurecht.
"Ein Kurzstreckenticket muss her!", fordert der OB-Bewerber. Nach Hultzsch"s Meinung darf eine Kurzstrecke über drei bis vier Stationen in Weimar nicht mehr als einen Euro kosten. Somit würde die Fahrtstrecke auf ähnlichem Niveau wie die Autofahrt liegen. Und damit erhöht sich die Attraktivität des ÖPNV erheblich. Dies führt zu einer Verkehrsentlastung der Weimarer Innenstadt. "Kurze Wege dürfen nur kleines Geld kosten.", betont Hultzsch.


05Mär
Kommunalpolitik
Hagen Hultzsch auf dem Podium zur OB-Wahl
Hagen Hultzsch auf dem Podium zur OB-Wahl

Der Weimarer FDP-Kandidat zur Wahl des Oberbürgermeisters stellt sich am Montagabend im Hotel Russischer Hof in einer Podiumsdiskussion auf Einladung der Industrie- und Handelskammer. Neben Hultzsch waren auch noch die Kandidaten Wolf, Kleine und Kreißig im Podium. Hultzsch konnte gegenüber den anderen Kandidaten punkten, indem er konkrete Ziele benannte und nicht, wie die anderen bekannte Phrasen aus dem Politikerwortschatz aneinander reihte. Hultzsch konnte mit Forderungen nach der Ostumgehung, einem Kurzstreckenticket im ÖPNV und Abschaffung der Baumschutzsatzung punkten.

Thüringer Allgemeine


21Feb
Kommunalpolitik
Hagen Hultzsch tritt an für die Rathausspitze
Hagen Hultzsch tritt an für die Rathausspitze

FDP Weimar proklamiert einen Juristen als Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl

Die Weimarer Liberalen wählten auf ihrer heutigen Mitgliederversammlung Hagen Hultzsch zum Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl in Weimar. Der 57-jährige lebt seit 2004 in Weimar und arbeitet als Jurist beim Landesrechnungshof in Rudolstadt. Hultsch war u.a. als Dozent für Staats- und Kommunalrecht am der Fachhochschule des Freistaates Thüringen für öffentliche Verwaltung sowie kommunalberatend tätig. Er war außerdem länger im Geschäftsbereich Finanzen des Freistaates Thüringen tätig. Aus seiner langjährigen Tätigkeit interessieren ihn brauchbare Ergebnisse. Das verstecken hinter bloßen Einhalten der Vorschriften ist ihm zuwider.

Mit Mut und Visionen tritt Hagen Hultsch im Kampf um die Weimarer Rathausspitze an.

Thüringer Allgemeine


19Feb
Kultur
Matthias Purdel vor dem Rohbau des Bauhausmuseums
Matthias Purdel vor dem Rohbau des Bauhausmuseums

FDP-Weimar sieht beim Bauhausmuseum die Katze aus dem Sack



"Einen Sarkophag hat wohl niemand in Weimar gewollt.", sagt Matthias Purdel, Kreisvorsitzender der FDP Weimar. Dabei meint Purdel nicht etwa irgendeine Grabstätte auf dem städtischen Friedhof, sondern die Betonfassade des Bauhausmuseums, die ihn an den Sarkophag in Tschernobyl erinnert. Obgleich die Liberalen von Anfang an den Neubau des Museums unterstützt haben fühlen sie sich damit derweil von allen Verantwortlichen hinters Licht geführt.
Auch der ehemalige Umweltminister Hartmut Sieckmann, der ein Gründervater des Vereins "Bauhaus.Weimar.Moderne. Die Kunstfreunde." ist und damit maßgeblich den Bau unterstützte und ermöglichte, kann es nicht fassen, wie hier die Bevölkerung hinters Licht geführt wird. Für ihn gab es einen klaren Sieger des Architektur-Wettbewerbes: Heike Hanada. Der Siegerentwurf war mit einem Wasserbecken und den dadurch möglichen Spiegelungen gekoppelt. "Jetzt bekommt Weimar wohl auch noch einen Flakbunker neben das ehemalige Gauforum gestellt?", hinterfragt Sieckmann und fügt hinzu: "Der Krieg ist doch seit über 70 Jahren vorbei." Schon um diese Vergleiche auszuräumen ist für die Liberalen in Weimar die Fertigstellung des Bauhausmuseums nur mit einer Glasfassade denkbar. Die Streichung des Wasserbeckens hätten die Liberalen noch hingenommen. Nun folgt aber noch die Glasfassade. Für Purdel erwecken diese Entwicklungen inzwischen mehr als nur den Eindruck, dass das Neue Bauhausmuseum von Anbeginn mit Betonfassade gewollt war. "Aus meiner Sicht wurde nun die Katze aus dem Sack gelassen. Das aufwendige Auswahlverfahren entpuppt sich als Farce, und nicht nur die Weimarer Bevölkerung sondern auch der Stadtrat, der Gestaltungsbeirat und selbst die Stadtspitze wurden getäuscht." Purdel fordert deshalb alle Verantwortlichen, insbesondere den Präsidenten der Klassikstiftung Weimar, Hellmut Seemann, auf, sich der Bedeutung Weimars bewusst zu werden und die Stadt nicht durch einen weiteren architektonischen Schandfleck der Lächerlichkeit in der Weltöffentlichkeit preiszugeben.
Aber auch die Stadtführung ist nunmehr gefragt, die auf die Einhaltung geltender Verträge und gemachter Zusagen bestehen muss. 
Auf einen weiteren Schandfleck am historischen Ort können zumindest die Liberalen in Weimar verzichten und fordern einen Museumsneubau, der auch die Moderne des Bauhauses widerspiegelt - mit einer Glasfassade!

Thüringer Allgemeine


23Jan
Kreisverband Weimar
Weimarer FDP-Kreisvorstand 2017
Weimarer FDP-Kreisvorstand 2017

Zur Kreisvorstandswahl in Weimar: Alter und neuer Kreisvorsitzender ist Matthias Purdel. Ebenso bleibt Bernhard Oedekoven Stellvertreter. Er vertritt die FDP aktuell als Einziger im Weimarer Stadtrat. Als zweiter Vize wurde Hagen Hultzsch ins Amt gewählt.

Mit deutlichen Positionen geht die Weimarer FDP ins Jahr 2017:

1. Klares Verkehrskonzept für Weimar!
2. Pro für das neue Bauhausmuseum und die Umfeldgestaltung der Architektin!
3. Kontra Thüringer Gebietsreform: Weimar muss kreisfrei bleiben!

zu 1.: Klares Verkehrskonzept für Weimar
Die FDP bleibe bei ihrem Votum für die stadtnahe und in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommene Variante I der Ostumfahrung. Eine Neugestaltung des Sophienstiftsplatzes hinter dem Theater sei längst überfällig, sagte Purdel. Aber dadurch mehr Autoverkehr in angrenzende Wohngebiete, wie beispielsweise in die Washingtonstraße zu drängen, das dürfe nicht geschehen. Nicht akzeptieren könne die FDP zudem den generellen Wegfall der Spätbusse in die umliegenden Ortsteile.

zu 2.: Pro für neues Bauhausmuseum
Der Kreisvorstand stellt sich hinter Heike Hanada, Architektin des neuen Bauhausmuseums in Weimar, und ihre Ideen für die Vorplatzgestaltung. Das Wasserbecken als zentrales Gestaltungselement mit einer Wasseroberfläche, in der sich die abendlichen Lichter des Gebäudes spiegeln, dürfe nicht mit schlichten Argumenten wegfallen, wie es drohe Algenbewuchs.

zu 3.: Kreisfreiheit für Weimar muss bleiben
Nach kontroverser Debatte im Kreisvorstand sprach sich Purdel dafür aus, dass Weimar kreisfrei bleibt, aber nicht nennenswert vergrößert. Die Gebietsreform der Thüringer Landesregierung sieht der Weimarer FDP-Kreisvorstand als gescheitert an!

Die Weimarer Liberalen erteilten bei ihrer Mitgliederversammlung der Gebietsreform eine klare Absage


11Jan
Kommunalpolitik

Die Weimarer Freidemokraten kritisieren heftig die Pläne der rot-rot-grünen Landesregierung zur geplanten Gebiets-und Verwaltungsreform. Der Forderung des Linken-Landtagsabgeordneten Frank Kuschel das Landesverwaltungsamt fast vollständig zu zerschlagen, erteilen sie eine deutliche Absage. "Mit dieser so genannten Reform verliert das Landesverwaltungsamt seine Funktion als Mittel-Behörde zwischen Regierung und Kommunen.