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Landtagswahl

Weimarer FDP-Kandidat sagt dank und mahnt

Heinze

Matthias Purdel
Matthias Purdel

Der Weimarer FDP-Direktkandidat Matthias Purdel bedankt sich auch im Namen des FDP Kreisverbandes Weimar bei den Wählerinnen und Wählern für das entgegenbrachte Vertrauen. Mit einem Wahlkreisstimmenergebnis von 8,4% konnte das letzte Wahlergebnis von 4,6% fast verdoppelt werden. Mit Freude nahm er zur Kenntnis, dass auch die Wahlbeteiligung in der Stadt Weimar mit 58,9% über dem des Landesdurchschnitts von 56,2% liegt.

Bei aller Freude über den Erfolg der FDP in Thüringen und bei den anderen Landtagswahlen in Sachsen und im Saarland, sieht er die Ergebnisse aber auch als einen Warnschuss für die ganze Republik. "Mit großer Genugtuung nehme ich zur Kenntnis, dass es der rechtsextremen NPD nicht gelungen ist, in den Thüringer Landtag einzuziehen", betonte Purdel. "Nicht auszudenken, welch verheerendes Signal über unser demokratisches Selbstverständnis von Thüringen ausgegangen wäre, wenn, wenige Tage nach den Feierlichkeiten zum neunzigsten Jahrestag der Weimarer Verfassung, im Freistaat über ein Links-Links Bündnis nachgedacht wird und gleichzeitig eine rechtsextreme Partei den Einzug in den Thüringer Landtag geschafft hätte. Wir Liberale wollen, dass weder Rechtsextrem noch Linksextrem in diesem Land wieder etwas zu sagen haben. Extremismus ist immer schlecht." Purdel verweist in diesem Zusammenhang auf die bevorstehenden Bundestagswahlen. "Das Signal des Wahlabends ist für mich klar: Nur eine starke FDP kann Links-Links, kann Rot-Rot-Grün stoppen." Daher ruft er alle Bürgerinnen und Bürger auf, das am Wahlabend erlebte ernst zu nehmen und vom Stimmrecht bei der Bundestagswahl gebrauch zu machen. "Wir wollen, dass dieses Land von der Mitte aus regiert wird und nicht von den Rändern", so Purdel abschließend.

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