Im Zweifel für die Freiheit: Dirk Bergner

Dirk Bergner

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Innenpolitik

Ich habe vor mehr als 30 Jahren für freie und geheime Wahlen gekämpft. Deshalb ist es mir sehr, sehr schwer gefallen,zur heutigen Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen nicht von meinem Recht, frei und geheim wählen zu dürfen, Gebrauch zu machen. Erstmals habe ich heute auf dieses Recht verzichtet, weil ich weiß, dass es Menschen gibt, die nur darauf warteten, einen FDP-Mann verdächtigen zu können, Ramelow oder Höcke die Stimme gegeben zu haben. Für mich waren und sind beide nicht wählbar!

Björn Höcke lässt keine Gelegenheit aus zu bekunden, dass er am äußersten rechten Rand der AfD steht. Viele seiner Aussagen sind für mich Menschen verachtend und deshalb brandgefährlich. Er ist in meinen Augen einer jener Demagogen in den Reihen der AfD, die es vielen Menschen in unserem Land unmöglich machen, in der AfD eine demokratische Partei zu sehen.
Linke-Kandidat Bodo Ramelow ist für mich nicht wählbar, weil er sich bis heute nicht ausdrücklich vom Unrechtsstaat DDR distanziert hat. Und wenn ich mir die extremen Aufmärsche der vereinten Linken sowie die Drohungen gegen Liberale und Familienangehörige anschaue, die es nach der Wahl des Demokraten Thomas L. Kemmerich zur Wahl des Ministerpräsidenten von Thüringen innerhalb eines demokratischen Wahlverfahrens gegeben hat, fehlt mir der Glaube, dass die Linke wirklich fest auf dem Boden der Demokratie steht.