Im Zweifel für die Freiheit: Dirk Bergner

Dirk Bergner

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Kommunales

Die Grundschule Hohenleuben bleibt offen. Das ist das Ergebnis der Kreistagsberatung am 30. Juni.
Landrätin Martina Schweinsburg wollte dort einen Beschluss zur Abstimmung stellen, der vorsah, die derzeit an der Grundschule Hohenölsen lernenden Kinder an eine Weidaer Grundschule zu versetzen, um in Hohenölsen Platz für die Grundschüler aus Hohenleuben zu bekommen. Die dortige Grundschule sollte geschlossen werden. Nach umfangreichen Protesten der Hohenleubener Eltern und des Hohenleubener Bürgermeisters Dirk Bergner, der nicht nur mit Martina Schweinsburg selbst zum Thema gestritten hat, sondern auch mit Schulamt, Vertretern der Landesregierung und vielen Kreisräten, zog Frau Schweinsburg den Beschlussantrag zurück. Somit steht nur noch der Schulnetzplan, der beschlossen wurde, in dem jedoch steht, dass die Grundschule Hohenleuben im Planungszeitraum weitergeführt wird.

"Alles hat uns geholfen", sagte Bergner glücklich, nachdem der Umzug der Hohenleubener Kinder noch in diesem Sommer an die Grundschule Hohenölsen abgewendet war. "Der Protest der Bürger und Eltern, aber auch alle Gespräche und die Anträge, die ich für diese Kreistagssitzung als Kreisrat vorbereitet hatte."
Bergner hatte vorsorglich mit einer Verwaltungsrechtsanwältin die Strategie der Stadt Hohenleuben besprochen, für den Fall, dass der Kreistag dem Ansinnen der Landrätin, die Schule Hohenleuben zu schließen, zugestimmt hätte.
Nach wie vor hält es Dirk Bergner für eine Sauerei, dass der Schulträger nicht das Einvernehmen mit der Sitzkommune der betroffenen Grundschule gesucht und er als Bürgermeister nur zufällig von Eltern erfahren hat, dass die Grundschule Hohenleuben im Bestand gefährdet ist.
Das widerspreche ganz klar dem Thüringer Schulgesetz, ist sich Hohenleubens Bürgermeister sicher, der auch Mitglied des Kreistages Greiz und des Thüringer Landtages ist.