FDP Weimar

Kreisverband Weimar

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Verantwortung ist die leibliche Schwester der Freiheit!
Effektive Medikamente und Impfstoffe gegen das Corona-Virus sind noch nicht da. "Soweit ich es überschaue haben wir aktuell drei Säulen der Corona-Bekämpfung.", so der FDP Kreisvorsitzende von Weimar -Hagen Hultzsch:
"1. Die Enschränkung möglichst vieler sozialer Kontakte.
2. Die Quarantäne (vor allem zu Hause) der besonders gefährdeten, vor allem vorerkrankter und älterer Menschen.
3. Die Quarantäne (vor allem zu Hause) der 'Gefährder', also der (oft unerkannt) infizierten Menschen."
Um die Ausbebreitung von Corona möglichst wirksam zu verzögern bis Medikamente und Impfung zur Verfügung stehen, müssten alle drei Säulen genutzt werden und nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Bedeutung der drei unterschiedlichen Säulen dafür werde sich aber wahrscheinlich verschieben. Aktuell sei die Einschränkung sozialer Kontakte besonders wichtig. Sie scheint die Ausbreitung auch abgebremst zu haben. Damit auch unser Gesundheitssystem nicht durch eine Vielzahl von Intensivfällen auf einmal überfordert wird. Die bis zum 19. April geltenden Einschränkungen werden dann evaluiert werden.
Für die Quarantänemaßnahmen müsse man zum einen möglichst genau wissen, wer gefährdet sei. Es seien ja nicht nur alte Menschen. Hier wachse die medizinische Erkenntnis durch die Auswertung der Corona-Fälle ständig. Zum Anderen müsse möglichst flächendeckend und schnell getestet werden können, wer (auch unbekannt) infiziert ist. Und dann die 14 Tage zu Hause bleibt, auch wenn er selbst nie krank sein wird. Der Ausbau der Testkapazitäten und -geschwindigkeiten werde ständig Fortschritte machene.
"Bis wir die Quarantänemaßnahmen besser konkretisieren können, gilt es de Zahl der sozialen Kontakte weiter gering zu halten. Hände waschen, Abstand halten, nicht in die Hände niesen und husten. Wenn sie aus dem Haus gehen, denken Sie daran: Verantwortung ist die leibliche Schwester der Freiheit. Und tun Sie etwas für Ihre Gesundheit! Stärken Sie Ihr Immunsystem. Bleiben Sie gesund!", so Hagen Hultzsch.


18Mär
 

Da es ein wenig dauern kann: ganz wichtig ist jetzt auch die Entwicklung gefährdungsarmer bis gefährdungsfreier Betriebsabläufe. - Hagen Hultzsch


13Mär
 

Auch nach Corona werden wir einiges zu überdenken haben. Das war bestimmt nicht die letzte "Pandemie". - Hagen Hultzsch


13Mär
 

Wenn die Schul- und Kitaschließung absehbar ist, dann macht man´s gleich und nicht erst bei Pandemie! Die Entscheidung in Weimar war richtig. - Hagen Hultzsch


16Apr
Individualverkehr in Weimar
Der Burgplatz im Gegenverkehr
Der Burgplatz im Gegenverkehr

Am Donnerstag, dem 11. April fand im Kirms Krackow Haus in Weimar der zweite Bürgerdialog der FDP Weimar zu Thema Verkehr in Weimar statt. Die FDP Weimar mahnte, wie schon seit vielen Jahren, erneut ein Gesamtverkehrskonzept für die Entwicklung der Stadt Weimar an. Die jetzt angegangene Lösung am Sophienstiftsplatz in Weimar sei demgegenüber eine Insellösung. Professor Mönnig, ehemaliger Rektor der Bauhaus-Universität in Weimar, berichtete von einer Veranstaltung des Instituts für Informatik an der Universität Jena, auf der der dafür verantwortliche der Stadt Darmstadt eine digitalisierte Gesamtverkehrsführung für seine Stadt vorgestellt hatte. Darmstadt hatte auch den Bitcom-Wettbewerb um die Förderung als Smart-City gewonnen. Die digitalisierte Verkehrsführung könne den Zufluss des Verkehrs an einzelnen Verkehrsknoten um bis zu dreißig Prozent reduzieren.
Ob etwa eine verkehrsberuhigte Museumsmeile vom Nationaltheater bis zum neuen Museum möglich sei, so der weitere Verlauf der Diskussion, könne nur im Rahmen einer Gesamtverkehrskonzeption beantwortet werden, aus der ersichtlich sei, welche Verkehre wann an welcher Stelle im Verkehrsnetz der Stadt ankämen. Dazu gehörten auch valide Modellrechnungen, welche Verkehre sich in welchem Ausmaß bei einer solchen Lösung wohin verlagerten. Dass solche Simulationen möglich seien, hatte ein Experte der Bauhaus-Universität bestätigt. Denkbar sei gerade bei einer digitalisierten Verkehrsführung auch, dass die Verkehrsberuhigung zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichem Ausmaß eingesteuert werde. Die digitalisierte Verkehrsführung beginne schon an den Einfallstraßen in die Stadt, an denen der ankommende Verkehr in Ausmaß und Geschwindigkeit gepförtnert werden könne.
Der FDP Weimar steht auch weiterhin zur Ostumfahrung. Sie will das Thema in den künftigen Stadtrat wieder einbringen. Sollte sich der Stadtrat dem Thema verweigern, beabsichtigt sie die Initiierung eines Bürgerentscheids. „Was wir allerdings aus dem Brexit-Dilemma gelernt haben ist, dass ein Bürgerentscheid nicht am Anfang eines ausführlichen Diskussionsprozesses stehen muss, sondern am Ende desselben. Erst wenn die Bürger sich ausführlich mit dem Für und Wider verschiedener Alternativen auseinandersetzten konnten, sollen sie entscheiden müssen“, so der Kreisvorsitzende Hagen Hultzsch. Professor Mönnig brachte in diesem Zusammenhang wieder die ganz alte stadtnahe Variante der Ostumfahrung ins Gespräch, die über das Gelände des ehemaligen Weimarwerks über die Eisenbahnbrücke über die Ilm durchs Webicht zur B 7 führt. Einig war man sich, dass die künftige Variante auf jeden Fall stadtnah sein muss, damit sie auch möglichst viel innerstädtischen Verkehr aufnimmt.
Die FDP Weimar steht auch weiter zum gleichberechtigten Individualverkehr. „Wie wollen einen attraktiven öffentliche Personennahverkehr und Radwege ausbauen. Wir fordern weiterhin ein Ein-Euro-Ticket für eine Fahrt von wenigen Stationen, wie vom Bahnhof zum Goetheplatz. Wir werden aber auch weiterhin für die Aufhebung von Verkehrsbehinderungen beim Individualverkehr eintreten“, so Hagen Hultzsch. Konkret will die FDP die ca. acht Parkplätze zwischen Schloss Vorplatz und Marstall verlegen. Damit der Verkehr dort wieder in beide Richtungen gleichzeitig fließen kann und die ständige künstliche Behinderung beseitigt wird. Hier geht es nicht zuletzt um eine Entlastung der Umwelt von Emissionen durch ständigen Stop-and-Go- Verkehr. Auch die 20 Stundenkilometer-Zone vom Dorint-Hotel bis zum Marstall will die FDP grundsätzlich wieder auf 30 Stundenkilometer anheben. Die 20 Stundenkilometer sollen auf neuralgische Punkte, wie vor dem Dorint, am Kindergarten an der Ackerwand und am Burgplatz beschränkt werden. Dort sind auch zusätzliche Hilfen für die Fußgänger und vor allem die Kinder, wie aufleuchtende Hinweise und Bedarfsampeln durchaus denkbar. Nur passgenaue Geschwindigkeitsbeschränkungen fänden die notwendige Akzeptanz. Die FDP macht sich auch für den Bau von Parkhäusern im Bereich des Hauptbahnhofs und des Klinikums stark.