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Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt

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Christian Lindner
Christian Lindner

Am Freitagnachmittag fand das Finale der "Wo drückt der Stiefel?" Wahlkampftour der Thüringer FDP in Saalfeld statt. In einem gut gefüllten Saal in der Gaststätte "Kstar" versammelten sich ca. 150 Besucher, was schon allein zum Freitagnachmittag ein starkes Zeichen ist.
Die Eröffnung der Veranstaltung übernahm Lutz Meier, der Vorsitzende des FDP Kreisverbandes Saalfeld-Rudolstadt, begrüßte herzlich die Ehrengäste und übergab an den ersten Redner. Landtagskandidat und Kreistagsmitglied Henry Götze hob die Stärken der Region hervor und unterstrich das starke liberale Engagement im Landkreis. Außerdem dankte er allen Unterstützern für die großartige Unterstützung und lobte das ehrenamtliche Engagement der Liberalen im gesamten Wahljahr mit Kommunal- und Landtagswahl. Anerkennung dafür wäre u.a. der "hohe" Besuch aus Erfurt und Berlin heute Abend.
Der Landesvorsitzende Thomas L. Kemmerich übernahm und zeigte sich sichtlich erfreut über die Anzahl der Besucher und die anwesenden Unterstützer. Auch Kemmerich betonte die Potentiale der Region und des gesamten Landes Thüringens. Auszugsweise erläuterte er seinen 5 Punkte Plan der Thüringen sofort nach vorne bringen soll. Er betonte dabei die Wichtigkeit einer guten und "richtig-modernen" (!) Bildung für unsere Kinder und verwies auf dringend notwendigen Bürokratieabbau bei der Thüringer Polizei. "Die Beamten gehören auf die Straße" und nicht in die Schreibstube, so Kemmerich. Weiterhin fordert er Stipendien für junge Gründer und einen technologieoffenen Energiemix im Freistaat, statt Windräder im Thüringer Wald.
Der Bundesvorsitzende der FDP und Fraktionsvorsitzender im Bundestag, Christian Lindner, übernahm unter großem Applaus das Wort und sorgte mit seiner Rede für ein kurzweiliges und spannendes Highlight des Abends. Neben Anekdoten aus den Jamaika-Verhandlungen, Positionen der FDP im Bund, sprach er auch über top aktuelle Themen wie Nordsyrien und Lösungsansätze für die Migrationspolitik. Lindner kann sich vorstellen aus Thüringen eine Sonderwirtschaftszone zu machen wie es in Amerika oder auch in Osteuropa schon oft erfolgreich war. Weniger Bürokratie, weniger Verbote und dafür mehr Chancen. Thüringen ist ein schönes Land mit reichlich Potential.
Joachim Heinecke, Vorsitzender der Saalfelder FDP-Ortsgruppe, bedankte sich herzlich bei den Rednern und übergab eine Saalfelder FDP-Kaffeetasse, so dass sich die Gäste u.a. beim Kaffeetrinken immer an ihren Besuch in Saalfeld erinnern können.


Der 5 Punkte Plan für Thüringen zum Nachlesen: Quelle: https://www.fdp.de/content/am-sonntag-waehlt-thueringen
1. Unsere Kinder haben es verdient, auf die Welt von übermorgen richtig vorbereitet zu werden. Um ihnen großartige Chancen für ein digitales und individuelles Lernen zu bieten, sollen jede Schülerin und jeder Schüler ein Tablet erhalten. Außerdem wollen wir unsere Lehrkräfte fit für das digitale Zeitalter machen.

2. Jede kluge Idee, die in Thüringen entstehen kann, ist ein Baustein für die erfolgreiche Zukunft unseres Landes. Wir Freie Demokraten werden Innovationen die Tür öffnen, indem wir Unternehmerinnen und Unternehmer Starthilfe geben und Thüringen so zum Testfeld für die Technik von morgen machen.

3. Zu viele bürokratische Hürden verhindern Thüringens Fortschritt im Alltag. Deshalb wollen wir Freie Demokraten den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen das Leben leichter machen: Im ersten Jahr werden wir 1.000 lähmende und veraltete Vorschriften aufheben, um Thüringens Schaffenskraft zu entfesseln. Denn mit neuen Ideen, wie digitale Freiheitszonen, können wir einen attraktiven Wirtschaftsraum in Thüringen gestalten und unser Land wieder an die Spitze bringen.

4. Wir wollen Thüringens zukünftigen Energiemix technologieoffen und sauber gestalten. Allerdings ist Vernunft dabei wichtiger als Aktionismus: Windkraft im Wald ist dazu nicht nötig. Der Thüringer Wald ist das "grüne Herz" Deutschlands. Er ist Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt, Erholungsort und Tourismusmagnet. Das soll auch so bleiben!

5. Die Polizei muss besser organisiert sein als das Verbrechen. Das geht mit moderner Technik für unsere Beamten und mit 600 Polizisten mehr auf der Straße. Konkret werden wir den Innendienst von Bürokratie befreien und eine Ausbildungsoffensive starten. Das entlastet die Polizeibeamten und sichert das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat!