News - Archiv: September 2010

06Sep
 
H. Untermann (MdL) und Bürgermeister Martin Trost
H. Untermann (MdL) und Bürgermeister Martin Trost

Brisantes Thema auf der Tagesordnung der Plenarsitzung des Thüringer Landtages am 18. August 2010 war der Bau von Windrädern in der Nähe der Wartburg in Eisenach. Bei einem Vororttermin verschaffte sich Heinz Untermann gemeinsam mit dem Bürgermeister von Marksuhl Martin Trostmann einen Überblick über den geplanten Standort.

Auf dem Milmesberg im Ort Eckhardthausen der Gemeinde Marksuhl sollen 4 Windkraftanlagen errichtet werden. Der Milmesberg befindet sich in Sichtweite der Wartburg, welche seit 1999 auf der ICOMOS-Weltkulturliste steht.
(ICOMOS-Komitee, welches die deutschen Welterbestätten im Auftrag der UNESCO überwacht)

Geplanter Standort auf dem Milmesberg

Steht man auf der Wartburg und sieht Richtung Milmesberg, ist man von einem unzerschnittenen zusammenhängenden Waldgebiet umgeben.

Blick von Wartburg zum Milmesberg

In einer Entscheidung des ICOMOS-Komitees wird die Wartburg als "Weltkulturerbe" bewertet, auch wegen der waldreichen Umgebung. Dieser Status könnte beeinträchtigt oder sogar gefährdet werden.

In der aktuellen Stunde lehnte die FDP Fraktion im Thüringer Landtag den Bau der Windanlagen auf dem Milmesberg ab und fordert die Landesregierung auf äquivalente Ersatzflächen bereit zu stellen.

Heinz Untermann und die FDP-Fraktion vertreten die Meinung, dass erneuerbare Energien in Form der Nutzung von Windenergie grundsätzlich positiv zu bewerten ist. Man darf jedoch nicht die Notwendigkeit von Einzelfallentscheidungen wie im Fall der Gemeinde Marksuhl außen vor lassen.


Wir können nicht zulassen, dass man beim Blick
von der Wartburg auf Windräder schaut.


06Sep
 

Die FDP-Landtagsabgeordnete Heinz Untermann will, dass die Schulen im Landkreis Sömmerda flächendeckend mit so genannten Zahnrettungsboxen ausgestattet werden.
Hintergrund ist die Tatsache, dass rund ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Europa bis zum 16. Lebensjahr einen Zahnunfall erleiden. Die Fallzahlen sind steigend. Das Fehlen der Frontschneidezähne sei besonders auffällig und somit belastend für Heranwachsende. Dank moderner Adhäsivtechniken könnten Kronenfrakturen in den meisten Fällen dauerhaft und kosmetisch zufrieden stellend repariert werden. Der Verlust eines kompletten Zahns sei hingegen ein schwerwiegendes Ereignis. Ein ausgeschlagener Zahn könne jedoch wieder implantiert werden. Hierzu müsse er im richtigen Nährmedium aufbewahrt werden. Die so genannte Zahnrettungsbox ist ein großer Fortschritt. Der Zahn kann darin bei Raum-temperatur bis zu 48 Stunden aufbewahrt werden.

Die FDP-Landtagsfraktion hat einen Antrag gestellt, die Notfallausrüstung aller Thüringer Schulen flächendeckend mit Zahnrettungsboxen zu ergänzen. Der Antrag fand im Landtagsplenum in der letzten Woche positive Resonanz und wurde mit den Stimmen aller Fraktionen zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit verwiesen.

Der Abgeordnete Heinz Untermann bietet an, sich bei Bedarf mit jeder Schule im Landkreis Sömmerda zu einem informativen Gespräch zusammen zu setzen.