News - Archiv: August 2012

24Aug
 

Am 24. August startete in diesem Jahr die 15. Sternfahrt der Vernunft in Weißensee, welche von der Polizeiinspektion Sömmerda und der Kreisverkehrswacht organisiert wird. Begrüßt wurden die Teilnehmer vom Bürgermeister der Stadt Weißensee Peter Albach. Einen unfallfreien Tag wünschte der Landtagsabgeordnete Heinz Untermann allen Mitstreitern. Auch Verkehrsminister Christian Carius wünschte allen Beteiligten viel Erfolg.
21 Teams stellten sich den Herausforderungen der 60 Kilometer langen Strecke. An zehn Stationen, darunter unter anderem ein Radwechsel, Verkehrskontrolle, Wissenstest, Geschicklichkeitsparcours und die Erste-Hilfe-Station mussten die Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen.
Platzieren konnte sich auf Platz 1 der Mix-Katagorie das Team vom Jugendclub Weißensee. Anja Kunze und Sindy Golchert vom Jugendclub Rainbow in Sömmerda gewannen bei den Frauen und vom selben Jugendclub siegten bei den Männern Konstantin Szallies und Werner Schumann. Dazu herzlichen Glückwunsch.
Dass die Sternfahrt der Vernunft sich auszahlt, zeigen auch die sinkenden Unfallzahlen von jungen Fahrern im Landkreis im letzten Jahr.


12Aug
 


"Die Grünen bauen ihre Politik auf den Leidensdruck der Bewohner an stark befahrenen Straßen auf", kritisiert der verkehrspolitische Sprecher der FDP Fraktion im Thüringer Landtag, Heinz Untermann. Dabei hat der Sömmerdaer Landtagsabgeordnete großes Verständnis dafür, dass die Einwohner von Großengottern erneut auf die Straße gehen. "Dieses Nadelöhr zwischen Bad Langensalza und Mühlhausen muss weg." Seit Jahren steige die Anzahl der Fahrzeuge die diese Strecke passieren. 11.900 Fahrzeuge, darunter zahlreiche Schwerlastfahrzeuge, belasten die Anwohner. "Die B247 bei Großengottern ist dabei aber nur eine von vielen Ortsumgehungen, für die der Bund kein Geld hat", führt Untermann Gebesee und Kallmerode als weitere Beispiele für stark befahrene Durchgangsstraßen an.

"Der Antrag der Grünen im Landtag beinhaltet zwar ein Priorisierungsverfahren für Straßen, aber mit Vereinfachung hat das nichts zu tun", widerspricht Untermann. Dass der Antrag eine weitere Umweltverträglichkeitsprüfung beinhaltet, würden die Grünen verschweigen. Dabei ist die öffentliche Beteiligung bereits im Thüringer Gesetz über die Umweltverträglichkeit geregelt. "Wenn man noch eine weitere Umweltprüfung veranlasst, dauert das Planfeststellungsverfahren für Straßen nicht 21 Jahre wie im Falle von Großengottern, sondern noch länger. Das ist der falsche Ansatz", so der liberale Politiker, der darauf verweist, dass der Grund für den aktuellen Planungsstopp in der Klage eines ansässigen Gewerbebetriebes aus Schönstedt liege.

Die Bundesstraßen, wozu die meisten Umgehungsstraßen zählen, obliegen in Planung und Ausführung dem Bund. Der liberale Verkehrspolitiker fordert deshalb, dass die Mittel aus der Mineralölsteuer und der LKW-Maut komplett in die Erhaltung und Erneuerung des bundesweiten Straßennetzes fließen müssten. Dann könnten zukünftig weitere Straßen aus dem Bundesverkehrswegeplan gebaut werden. Weiterhin plädieren die Liberalen dafür, dass die Verfahren entbürokratisiert werden. Nur so können wir den Menschen vor Ort weiterhelfen", so Untermann abschließend.