FDP Weimar

Kreisverband Weimar

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Juristenausbildung
Die Runde der Podiumsdiskussion
Die Runde der Podiumsdiskussion

Unser Kreisvorsitzender Hagen Hultzsch hat an einer Podiumsdiskussion mit Justizminister Lauinger, Präsident des Verfassungsgerichtshofs Dr. Kaufmann, Vorsitzender des Anwaltsvereins RA Di Stefano, Dr. Andreas Schäfer (General Counsel bei Jenoptik) zu Juristenmangel und Juristenausbildung an der Universität Jena teilgenommen. Die Moderation hatte Professor Alexander. Hagen Hultzsch war der Ansicht, dass Fälle aus dem prallen Leben die Begeisterung für die Juristenausbildung wecken können. Und dass vor allem deren Lösung Gegenstand der Ausbildung sein soll.

Ferner wurden für ihn drei Punkte deutlich:

1. Die Attraktivität der Juristenausbildung verlangt, dass die Referendare wieder verbeamtet werden. Damit bekommen sie auch schon eine gewisse Nähe zu Justiz und Verwaltung, die aus den Referendaren rekrutieren muss.

2. Die Arbeitsgemeinschaften, die den Referendaren ihr Rüstzeug für die Praxis vermitteln, müssen von den Ausbildern als Hauptamt oder Teil es Hauptamts wahrgenommen werden und nicht für rund 20 Euro pro Stunde inklusive Vorbereitung als Zusatzjob.

3. Die Ausbildung hat sich auf die grundlegenden Fächer und Fertigkeiten zu konzentrieren. Dies müssen aber auch besser beherrscht werden als bisher. Reines Wissen kann heutzutage im Netz abgerufen werden.