FDP Weimar

Kreisverband Weimar

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Angesichts der sehr verständlichen Diskussion um die weitere Rücknahme von Einschränkungen meint der FDP-Kreisvorsitzende von Weimar, Hagen Hultzsch: "Es ist nicht vorbei - aber es kann leichter werden. Es liegt an uns allen." Auch nach vielen Wochen Shutdown existiert das Corona-Virus ja noch genauso wir vorher. Aber wir wissen etwas mehr über das Virus und haben schon einige praktische Erfahrungen, wie man damit umgehen kann, wie zum Beispiel die durchsichtigen Kunststoffscheiben zum Schutz des Verkaufspersonals an der Kasse.

Wenn weitere Einschränkungen zurückgenommen werden, gilt noch mehr, was auch schon bisher galt: wenigstens genauso wichtig, wie die Einschränkungen ist, wie wir damit umgehen. Wenn wir die Einschränkungen nach Sinn und Zweck beachten, und nicht nur als hoheitliche Verbote, werden die Schutzmaßnahmen erst wirklich wirksam. Dann wird es vielleicht keine zweite Welle geben.

Das heißt umgekehrt aber auch, dass alle Einschränkungen stets auf Sinn und Zweck überprüft werden müssen. Ist Sinn und Zweck nicht ausreichend erklärbar, müssen sie angepasst oder aufgehoben werden. Deshalb war es keine Überraschung, dass Gerichte die Beschränkung der Einkaufsfläche auf 800 Quadratmeter für rechtswidrig erklärt haben. Wir brauchen auch mehr Zielvorgaben, welche Hygienestandards eingehalten werden müssen. Es gibt oft soviel Kreativität, wie diese im konkreten Fall im konkreten Betrieb, in der konkreten Schule oder Kita genau umgesetzt werden können.

Der Staat, der nur soweit eingreift, wie es zum Schutz der Bürger wirklich notwendig ist - und der Bürger, der verantwortungsvoll mit seiner Freiheit umgeht: das ist das liberale Menschenbild. Verantwortung ist die leibliche Schwester der Freiheit! Lasst uns mündige, verantwortungsbewusste Bürger sein um trotz Corona mehr Freiheit möglich machen!