Für die FDP Saalfeld-Rudolstadt ist der Abbau von Arbeitsplätzen im Saalfelder Kaufhaus Joh, laut einem Bericht der OTZ, nicht nur eine Folge des demographischen Rückgangs von Umsätzen dieser Firma, sondern es ist das Resultat eines Wettbewerbsnachteils der Innenstädte der Region Saalfeld-Rudolstadt-Bad Blankenburg sowie des gesamten Kreisgebietes.

"Der Bevölkerungsrückgang im Landkreis wird nur durch attraktivere Städte und Gemeinden sowie lukrative Wirtschaftsstandorte gestoppt, das setzt aber eine bessere Kooperation untereinander voraus", sagte der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Eckhard Linke.
"Im Fall des Städtedreiecks Saalfeld, Rudolstadt, Bad Blankenburg müssen die Verantwortlichen gemeinsam für die Region werben und wirken. Wenn sich durch Synergieeffekte Kosten für die Städte reduzieren, dann wird durch geringere Gebühren und Abgaben ein attraktiveres Gesamtbild für die Region geschaffen, dies gilt gleichermaßen für die Bürger und die Unternehmen des Landkreises", so Linke weiter.
Um nicht eine überalterte Region mit einem hohen Arbeitslosenanteil zu werden, sind bezahlbare Ideen und Projekte gefragt.
Die Saalfelder FDP sieht in ihrer Idee, die Innenstadt zu unterqueren, mit den dazugehörigen unterirdischen Parkplätzen und einer dadurch besseren direkten Verbindung zu den Einkaufsmöglichkeiten, eine von vielen Möglichkeiten, um die Stadt sowie die gesamte Region lebendiger und fit für die Zukunft zu machen.
"Ein interessanter Wirtschaftsstandort lockt Unternehmen an, es entstehen Arbeitsplätze und er schafft eine verbesserte Infrastruktur", so Linke abschließend.

Die Liberalen rufen alle Bürger, Abgeordneten und Bürgermeister zu einem Wettbewerb der Ideen und Projekte in alle Richtungen auf, für einen lebenswerten und attraktiven Landkreis.