News - Archiv: November 2006

20Nov
 
Marian Koppe
Marian Koppe

Die FDP Saalfeld-Rudolstadt begrüßt das engagierte Werben des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus(CDU) für ein Bürgergeld-Modell.

"Es ist zwar schon erstaunlich, wie Herr Althaus das auf dem FDP-Bundesparteitag im Mai 2005 beschlossene liberale Bürgergeldkonzept jetzt wie selbstverständlich für sich proklamiert, aber gern unterstützen wir eine richtungweisende Reform", sagte der stellvertr. FDP-Kreisvorsitzende Marian Koppe.

Das auf dem Grundsatz: "Arbeit muss sich wieder lohnen" basierende Konzept des liberalen Bürgergeldes sieht anstelle der Sozialhilfe sowie der unausgewogenen Hartz IV-Gesetzgebung ein Bürgergeld für alle vor. Auf der Basis eines Sockelbetrages kann jeder für sich selbst entscheiden, ob und in welcher Höhe er dazuverdienen will.
"Im Gegensatz zur jetzigen Situation, wo jeder Bürger massive Kürzungen bei Hinzuverdiensten hinnehmen muss, wirkt das Bürgergeld motivierend, sich selbstständig nach Verdienstmöglichkeiten umzuschauen. Da das Bürgergeld die Leistungen ersetzt, die heute durch Arbeitslosen-, Renten-, sowie Pflege- und Gesundheitsversicherung finanziert werden, wird durch diese radikale Senkung der Lohnnebenkosten ein viel breiteres Angebot an legalen Arbeitsmöglichkeiten entstehen", so Koppe weiter.

"Auch wenn wir beim Thüringer Ministerpräsidenten urheberrechtliche Ehrlichkeit vermissen, bieten wir unsere Mitarbeit an, damit eine Reform, die diesen Namen auch verdient hat, zum Erfolg zu führt", so Koppe abschließend.


13Nov
 
Eckhard Linke
Eckhard Linke

Für die FDP Saalfeld-Rudolstadt ist der Abbau von Arbeitsplätzen im Saalfelder Kaufhaus Joh, laut einem Bericht der OTZ, nicht nur eine Folge des demographischen Rückgangs von Umsätzen dieser Firma, sondern es ist das Resultat eines Wettbewerbsnachteils der Innenstädte der Region Saalfeld-Rudolstadt-Bad Blankenburg sowie des gesamten Kreisgebietes.

"Der Bevölkerungsrückgang im Landkreis wird nur durch attraktivere Städte und Gemeinden sowie lukrative Wirtschaftsstandorte gestoppt, das setzt aber eine bessere Kooperation untereinander voraus", sagte der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Eckhard Linke.
"Im Fall des Städtedreiecks Saalfeld, Rudolstadt, Bad Blankenburg müssen die Verantwortlichen gemeinsam für die Region werben und wirken. Wenn sich durch Synergieeffekte Kosten für die Städte reduzieren, dann wird durch geringere Gebühren und Abgaben ein attraktiveres Gesamtbild für die Region geschaffen, dies gilt gleichermaßen für die Bürger und die Unternehmen des Landkreises", so Linke weiter.
Um nicht eine überalterte Region mit einem hohen Arbeitslosenanteil zu werden, sind bezahlbare Ideen und Projekte gefragt.
Die Saalfelder FDP sieht in ihrer Idee, die Innenstadt zu unterqueren, mit den dazugehörigen unterirdischen Parkplätzen und einer dadurch besseren direkten Verbindung zu den Einkaufsmöglichkeiten, eine von vielen Möglichkeiten, um die Stadt sowie die gesamte Region lebendiger und fit für die Zukunft zu machen.
"Ein interessanter Wirtschaftsstandort lockt Unternehmen an, es entstehen Arbeitsplätze und er schafft eine verbesserte Infrastruktur", so Linke abschließend.

Die Liberalen rufen alle Bürger, Abgeordneten und Bürgermeister zu einem Wettbewerb der Ideen und Projekte in alle Richtungen auf, für einen lebenswerten und attraktiven Landkreis.