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Liberaler Stammtisch "70. Jahre Grundgesetz"

Die Nordhäuser Freidemokraten laden zu ihrem "Liberalen Bürgerstammtisch" am Donnerstag, den 23. Mai 2019 um 19:00 Uhr ins Gasthaus "Zur goldenen Kugel" ein.

Hier will man in lockerer Runde über aktuelle Themen sprechen und diskutieren. Am selben Tag feiert das Grundgesetz in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag.

Die Veranstaltung ist wie immer öffentlich und alle interessierten Bürger sind hierzu recht herzlich eingeladen.


09Mai
 

Die Entwicklung unserer Region muss nachhaltig und zukunftssicher ausgestaltet werden.
Bis zum Jahr 2035 wird die Anzahl an älteren, vor allem pflegebedürftigen Mitbürgern steigen. Zeitgleich müssen wir den demografisch bedingten Verlust von 10.000 Arbeitnehmern in unserem Landkreis kompensieren.

Das statistische Landesamt in Erfurt berechnete bereits 2015 die Notwendigkeit von 25.000 neu auszubildenden Pflegekräften bei einer prognostizierten Anzahl von 120.000 Pflegebedürftigen im gesamten Bundesland.
Das wird in den kommenden Jahren Auswirkungen auf beruflich Pflegende unseres Landkreises haben. Zukünftig müssen mehr Familien ihre alternden, pflegebedürftigen Familienmitglieder in häuslicher Umgebung betreuen.

Diese Familien werden dabei hohe finanzielle Mehrbelastungen zu schultern haben, denn ein Teil des Familieneinkommens wird durch die Übernahme der Pflege wegfallen.
Beruflich Pflegende wird man nur noch dort finden, wo die Rahmenbedingungen für die Ausübung des Berufes einer Pflegekraft stimmen.

Nur eine geringe Anzahl an Auszubildenden wird zukünftig mit der Ausübung dieses Berufes über einen längeren Zeitraum beschäftigt sein. Zu groß und verlockend sind schon jetzt die zahlreichen Angebote an Ausbildungs- und Übernahmemöglichkeiten für junge Menschen unserer Region. Warum sollten Auszubildende auf ein Wochenende oder die Feiertage mit Freunden oder Familienmitglieder verzichten?

Schon seit Jahren wird von Pflegenotstand und Fachkräftemangel geredet, nur zukunftsorientierte Lösungen gibt es keine. Immerhin wurden ein paar Gesetze zur Stärkung der Pflege erlassen, die bei genauer Betrachtung jedoch nur beweisen, wie weit man von der alltäglichen Realität des Lebens entfernt ist. Vor allem zeigt es, wie wenig man von den Bedürfnissen der Menschen im eigenen Land versteht. Es reicht nicht aus, wenn Pflegestufen in Pflegegrade umbenannt werden. Hier müssen bedarfsgerechte, steuerfinanzierte Lösungen angeboten werden. Lösungen, die eine Betreuung von Angehörigen in häuslicher Umgebung erst möglich machen. Um pflegende Familien zu entlasten, müssen wir mehr Menschen in die Pflege bringen. Dazu sollten wir bei der Jugend beginnen.

Junges Wohnen muss weiter ausgestaltet werden. Wir müssen uns für junge Menschen einsetzen, indem wir Ihnen Mietgutscheine anbieten, die an schulische Leistungen gekoppelt sind.

Junge Auszubildende, vor allem im Bereich der Pflege, brauchen bereits ab dem 1. Ausbildungsjahr, bei Vorliegen eines besonderen Leistungsdurchschnittes, die vertragliche Sicherheit eines unbefristeten Vollzeitarbeitsvertrages. Gleichzeitig müssen wir sie durch Bonuszahlungen bei entsprechenden Leistungsnachweisen am Ende eines jeden Ausbildungsjahres belohnen. So kann man bereits früh junge Menschen an sein Unternehmen binden.

Junge Auszubildende bzw. Berufsanfänger in der Pflege werden bereits jetzt während der Ausbildung oder kurz nach Ende der Schulzeit abgeworben. In Ballungszentren, in denen mit hochkarätigen Freizeitangeboten bzw. übertariflicher Bezahlung gelockt wird, zahlt man bereits heute hohe Kopfprämien für Pflegende. Junge und ungebundene Menschen werden sich eher für diese Angebote interessieren. Wollen wir zukünftig junge Pflegende in unserer Region halten, müssen wir ihnen entsprechende Tarife anbieten.

Jungen Familien unserer Region, vor allem die der Pflegenden, sollte durch ihre Unternehmen vergünstigtes Wohnen in Betriebswohnungen angeboten bekommen. So könnten der städtische Wohnungsbau bzw. private Investoren entsprechende Wohnkonzepte schaffen. Vor allem Pflege- und Gesundheitsdienstleister sollen damit Gelegenheit erhalten, in ihr wertvollstes Kapital, ihre Angestellten, zu investieren. Damit sichern sie die Zukunft ihrer Unternehmen. Konzepte, die auf Erkenntnisse aus dem Bereich des integrativen Wohnens von jungen und älteren Menschen basieren, müssen dabei Vorrang vor Hotelneubauten haben. Zukunftssicheres Bauen bedeutet aber auch, keine Gebäude zu errichten, in denen Pflegebedürftige abgestellt, verwaltet und vergessen werden. Es bedeutet vielmehr, Lebensdomizile zu schaffen. Wohnbereiche, die wir auch nach Jahren, wenn die Zahl der Pflegbedürftigen wieder abnimmt, problemlos für allgemeine Wohnzwecke nachnutzen können! Gleichzeitig sehen wir die Hochschule in Nordhausen in der Pflicht, ihren Beitrag zur Sicherung der Zukunft der Pflege zu leisten. Hier bieten sich international bewährte Konzepte an.

Wir können uns nur in den entsprechenden Gremien für die Zukunft der Pflege stark machen, wenn wir die entsprechende Fraktionsstärke erreichen.
Lassen sie uns darum am 26.5.2019 gemeinsam reagieren, bevor unser Landkreis bzw. unsere Kreisstadt zum Pflegfall wird!

Andreas Banse (parteilos)
Manuel Thume (FDP)


30Apr
 

Das Thema Spielplätze ist seit Jahren ein immer wieder diskutiertes Thema in der Rolandstadt. Dazu melden sich jetzt nochmal die Nordhäuser Liberalen zu Wort.

"Für Kinder, die in dem Sozialraum Unterstadt leben, gibt es bisher keine Möglichkeit zum Spielen im Freien. Die Familien müssen bis zum Spielplatz in den Stadtpark fahren. Die Spielplatzkonzeption der Stadt Nordhausen aus dem Jahr 2012 sieht als eine Maßnahme einen großen RastSpielplatz im Bereich An der Bleiche/Hesseröder Straße mit 2.500 qm vor.
Leider sind bisher keine Planungen dazu bekannt.", so Sylvia Daehn von der FDP Nordhausen.

Der Spitzenkandidat der FDP, Manuel Thume, ergänzt hierzu: " Auch in der Altstadt gibt es noch einen enormen Nachholbedarf in Sachen Spielplätze. Dieser Stadtteil hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Wohngebiet von jungen Familien entwickelt. Da ist das einzelne Spielgerät gegenüber vom Felix zwar nett gemeint, aber es entspricht nicht im Entferntesten dem tatsächlichen Bedarf."

Um für die Kinder und Familien in dem Bereich der Unterstadt auch Spielmöglichkeiten zu schaffen, sei die Errichtung von mindestens 2 Spielinseln erforderlich. Es müsse das Anliegen der Stadt sein, gleichwertige Wohnverhältnisse in allen Sozialräumen zu schaffen. Gerade die Unterstadt ist bislang aufgrund verschiedener Faktoren gegenüber anderen Stadtteilen benachteiligt (weniger Grünflächen, höhere Verkehrsdichte, höhere Luftbelastung). Es ist deshalb besonders wichtig, saubere und ruhige Plätze für die Kinder zu errichten, heißt es abschließend in der Mitteilung der Freien Demokraten.


12Apr
Infrastruktur

Die Freien Demokraten in Nordhausen haben sich intensiv mit dem Thema "Radwege" auseinandergesetzt. Dies teilt der FDP-Ortsvorsitzende Manuel Thume mi. Dazu haben die Liberalen einige Gedanken zusammengefasst...


04Apr
 

Der Erhalt und Ausbau der kommunalen Sportstätten ist eine der wichtigsten Aufgaben in den kommenden Jahren sein. Vor dem Hintergrund des neuen Thüringer Sportfördergesetzes vom Dezember 2018, welches den Vereinen die kostenfreie Nutzung der Sportstätten garantiert, gilt es eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen. Eine Möglichkeit dazu sehen die Freien Demokraten darin, repräsentative kommunale Sportstätten gezielt zu vermarkten und somit zusätzliche Einnahmen zu generieren.
"Funktionsfähige Turnhallen und Sportplätze an den schulischen Einrichtungen sind Voraussetzung für bewegungsfreundliche Bildungskonzepte, welche wiederum zu besserem Lernerfolg und gesünderem Lebensstil der jungen Generation beitragen. Hier darf nicht gespart werden! Angesichts nicht planbarer Steuereinnahmen müssen der dauerhafte Erhalt und Ausbau der vorhandenen Infrastruktur Vorrang haben vor neuen, kostenintensiven Anlagen mit unsicheren Finanzierungskonzepten." so der sportpolitische Sprecher der Nordhäuser FDP, Ulrich Konschak.
Sportvereine sind der Kern des organisierten Sports und leisten auf zumeist ehrenamtlicher Basis einen enormen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sowohl kontinuierliches, vielfältiges Vereinsleben mit Trainings- und Übungsstunden als auch ehrenamtlich organisierte Sportveranstaltungen leisten einen erheblichen Beitrag zu Lebensqualität sowieStandort- und touristischem Marketing der Region. Die Liberalen setzen sich dafür ein, dies gezielt von Seiten der öffentlichen Verwaltung zu unterstützen, z.B. durch Entbürokratisierung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie logistische und personelle Hilfe.
Andererseits nimmt angesichts unterschiedlicher Lebensmodelle und flexiblerer Arbeitsverhältnisse die individuelle Sportausübung außerhalb des organisierten Sportseinen breiteren Raum ein. Auch hier profitiert die Gesellschaft als Ganzes, denn Sport und Bewegung wirken präventiv und gesundheitsfördernd. Insofern ist es konsequent, wenn öffentliche Sportstätten dort wo es möglich ist auch außerhalb des Vereinssports der Bevölkerung zur freien Nutzung stehen. Beispielsweise könnte in Nordhausen der Hohekreuz-Sportplatz in den Sommermonaten bis 20:30 Uhr frei öffentlich zugänglich sein, ohne dass hier finanzielle Ressourcen aufgebraucht werden.
Als weiteren Baustein zu Sport- und Bewegungsförderung ist ein konsequenter und sinnvoller Ausbau des Radwegenetzes notwendig. Radwege sind Bindeglied zwischen ländlicher und städtischer Region, schaffen touristisches Potenzial und sind zudem wesentlicher Bestandteil der Mobilitätswende. Neue E-Bikes ermöglichen jetzt auch in einer bergigen Stadt wie Nordhausen den alltagstauglichen Einsatz als Fortbewegungsmittel - wenn denn die Infrastruktur dazu stimmt. In die Planung der Radwege müssen neben den zuständigen Behörden auch weitere Organisationen wie ADFC und Sportvereine einbezogen werden, heißt es abschließend in der Mitteilung der FDP Nordhausen.


23Mär
 

Für den Gemeinderat Hohenstein stellen sich folgende Personen auf der Liste der FDP zur Wahl:

1. Melanie Müller
2. Sven Janus
3. Jens Sauer; parteilos