Landtagswahl
Die Listenmannschaft für 2009
Die Listenmannschaft für 2009

Die Liste für die Landtagswahl 2009 wird vom Landesvorsitzenden Uwe Barth angeführt. Barth ist studierter Physiker und seit 1986 Mitglied der Partei. Seit 2003 ist er Mitglied des FDP-Bundesvorstandes und Landeschef von Thüringen. Der Spitzenkandidat ist seit 2005 im Bundestag und will 2009 die FDP in den Thüringer Landtag führen. Die Delegierten standen mit überwiegender Mehrheit (94 Prozent) hinter Ihrem Landeschef.

Die stellvertretende Landeschefin und Bürgermeisterin der Gemeinde Friedrichsthal Franka Hitzing wurde auf Platz zwei gewählt. Franka Hitzing ist Diplomlehrerin an einer Regelschule und unterrichtet dort Schüler der Klassen 5 bis 10 in den Fächern Mathematik, Geschichte und Ethik. Sie ist stellvertretende Kreisvorsitzende im Kreisverband Nordhausen und vertritt die FDP im Nordhäuser Kreistag. Seit 2005 gehört Franka Hitzing dem Landesvorstand der FDP Thüringen an.

Ebenfalls im Landesvorstand ist Thomas L. Kemmerich. Der studierte Jurist und Vorstandsvorsitzender der Friseur Masson AG wurde am Samstag auf Platz drei der Landesliste gewählt. Kemmerich ist unter anderem stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundesverbandes "Liberaler Mittelstand" und Landesvorsitzender "Liberaler Mittelstand Landesverband Thüringen e.V." Darüber hinaus ist Thomas L. Kemmerich Vorsitzender des Wirtschafts- und Sozialausschuss des Zentralverbandes des deutschen Friseurhandwerks und Landesverband Thüringen. Auf Platz vier der Liste wurde der Unternehmer Lutz Recknagel aus Südthüringen gewählt. Der Diplom-Ingenieur für Maschinenbau ist seit 2004 stellvertretender Vorsitzender der FDP Thüringen, Kreisvorsitzender Schmalkalden-Meiningens und Mitglied der Bundesfachausschüsse Steuern und Finanzen sowie Verkehr. Er ist Gründer eines metallverarbeitenden Unternehmens und beschäftigt mittlerweile 50 Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende. Dirk Bergner, Diplom-Ingenieur für Bauwesen wurde auf Platz fünf gewählt. Seit 1996 gehört er dem Hohenleubener Stadtrat an. 2004 schaffte er mit der FDP den Wiedereinzug in den Kreistag. Im selben Jahr wurde Dirk Bergner Mitglied des Landesvorstandes und Landesvorsitzender der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker.

Ein weiteres Mitglied des Landesvorstandes, Heinz Untermann, wurde von den Delegierten auf Platz sechs gewählt. Der Gastwirt aus Sömmerda ist Chef des dortigen Kreisverbandes. Untermann gehört dem Ausschuss "Soziale Marktwirtschaft Ost" an.
Auf Platz sieben wurde Landesvorstandsmitglied Marian Koppe gewählt. Der gelernte Instandhaltungsmechaniker aus Königsee steht in der Thüringer FDP für Gesundheits-, Familien- und Sozialpolitik. Marian Koppe ist Vorsitzender des Kreisverbandes Saalfeld-Rudolstadt. Er ist Mitglied der Bundessportkommission der FDP, sein Engagement als Mitglied in den Landesfachausschüssen erstreckt sich auf die Bereiche: Gesundheit, Familie, Gleichstellung, Soziales sowie Innen, Justiz, Bund und Europa.

Gisela Sparmberg steht auf Platz acht der Landesliste. Die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin ist seit 1999 Inhaberin und Leiterin des Mediation Center Erfurt. Dort arbeitet sie als Mediatorin, Konfliktberaterin und -trainerin. Matthias Bollwahn ist studierter Ingenieur für Verfahrenstechnik mit der Fachrichtung Holz. Die Delegierten wählten den stellvertretenden Kreisvorsitzenden des KV Eichsfeld auf Platz neun der Landesliste. Bollwahn ist seit 1984 Mitglied der Partei und seine Schwerpunktthemen sind Bildung, Chancengleichheit und Wirtschaft. Der Rechtsanwalt aus Jena Andreas Wiese wurde von den Delegierten auf Platz 10 gewählt. Wiese ist Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion Jena und Vorstandsmitglied Haus & Grund Jena, Thüringer Strafverteidiger e.V., FanProjekt e.V. und DVJJ-Thüringen e.V.

Die Landesliste, die insgesamt 24 Plätze umfasst, ist gut durchmischt und quasi ein Spiegelbild der Thüringer Bevölkerung. Rechtsanwälte, Studenten, Angestellte bis hin zum Erwerbslosen - Die Listenkandidaten kämpfen gemeinsam mit den Direktbewerbern und allen Thüringer Liberalen für ein Ziel: So stark im Thüringer Landtag werden, damit an der FDP nichts vorbei geht.