1. Herr Koppe, wann waren Sie zuletzt beim Arzt?
Vor ca. zwei Wochen, nachdem ich mir bei einem Benefiz-Fußballspiel eine Rippe gebrochen hatte.
2. Sie sind als Abgeordneter privat versichert und hatten schnell einen Termin, oder?
Es ging schnell. Ich hatte aber auch ziemlich starke Schmerzen.
3. Viele gesetzlich Versicherte müssen hingegen lange, teils Monate auf einen Arzttermin warten. Eine Zweiklassen-Medizin?
Nein, die grundsätzliche Versorgung in Deutschland ist für alle Patienten noch gut, auch im internationalen Vergleich. Aber man muss das Gefühl von Kassenpatienten, zu lange auf einen Termin warten zu müssen, sehr ernst nehmen. Und die absehbare Verschlechterung der Versorgungssituation sowieso. Die Menschen bewerten die Qualität der ärztlichen Versorgung auch danach: Gibt es vor Ort einen guten Arzt? Und wann bekomme ich einen Termin? Das ist für die Menschen, auch und vor allem im ländlich geprägten Freistaat Thüringen ein wichtiger Punkt. Deshalb haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir diesem Problem nachhaltig begegnen können.
Pressestelle Saalfeld-Rudolstadt
FDP-Landtagsfraktion legt Konzept zur Bekämpfung des Ärztemangels vor
Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag Marian Koppe stellte heute in Erfurt das Konzept "Landesärztedienst Thüringen" vor. "Dieses soll dem aktuellen und prognostizierten Mangel an ärztlicher Grundversorgung nachhaltig entgegenwirken und die politische Diskussion in Thüringen von der reinen Problemfeststellung auf praktische Ansätze zur Problemlösung lenken", so Koppe.
Pressestelle Saalfeld-Rudolstadt
Königsee freut sich über aktuelle Investitionen in die lokale Wirtschaft und Bildung.
Am 24.06.2010 wurde anlässlich des Richtfestes der Mensa, die in Zukunft das Dr.-Max-Näder-Gymnasium gemeinsam mit der frisch sanierten Regelschule Königsee nutzen wird, ein Gedenkstein zu Ehren des Namensgebers, der auch an diesem Tag seinen 95. Geburtstag gefeiert hätte, des Gymnasiums eingeweiht. Prof. Hans Georg Näder, Sohn des im letzten Jahr verstorbenen Dr. Max Näder und Chef der Firmenguppe Otto Bock, nutzte die feierliche Gelegenheit, um dem Gymnasium, in Anwesenheit von Landrätin Marion Phillip (SPD), Schulleiter Matthias Neuhof, sowie den Landtagsabgeordneten Marian Koppe (FDP) und Gerhard Günther (CDU) eine Spende über 100.000 Euro zu überreichen. Schulleiter Matthias Neuhof wird dieses Geld verwenden, um die Medienausstattung der Schule zu erneuern und weitere Technik anzuschaffen.
Anlässlich ihres Besuches in der Stadt vollzogen der Familienunternehmer Prof. Näder und sein Geschäftsführer Ralf Theisen, zusammen mit Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD), den symbolischen Spatenstich für die Erweiterungsbauten der Firma Otto Bock, weltweiter Marktführer für Technische Orthopädie. Auch Marian Koppe (Mitglied des Königseer Stadtrates) zeigte sich sehr erfreut über diese Investitionen und die Schaffung von rund 50 neuen Arbeitsplätzen.
Pressestelle Saalfeld-Rudolstadt
Während eines Aufenthaltes des Arbeits- und Sozialpolitischen Sprechers der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, Marian Koppe, mit dem lokalen FDP-Landtagsabgeordneten, Dirk Bergner, in der Greizer Carolinenschule, eine Schule für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf, informierten sich beide im persönlichen Gespräch mit Schulleiter Dr. Wolfgang Gündel. Koppe zeigte sich überzeugt von der Leistungsfähigkeit dieser Schule und bestätigte die Auffassung der Liberalen, dass die im Grundsatz richtigen Bestrebungen zur Integration "besonderer Kinder" nicht dafür stehen dürfe, dass Einrichtungen wie die Carolinenschule an den Rand gedrängt würden. "Die Schülerinnen und Schüler sind darauf angewiesen, dass ihnen die hohe fachliche Kompetenz zur Verfügung steht, die ihnen an anderen Schulen nicht gegeben werden kann". Auch Bergner bestätigte den Pädagoginnen und Pädagogen nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch soziale Wärme.
Pressestelle Saalfeld-Rudolstadt
Mit einer Spende von 40 Kletterrosen für die Bepflanzung des Schlossaufganges III zur Heidecksburg hat der FDP-Ortsverband Rudolstadt-Remda einen Beitrag zur Verschönerung des Rudolstädter Stadtbildes geleistet. Zusammen mit Mitarbeitern des städtischen Grünflächenamtes haben Klaus Hesse, stellvertretender Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes, und seine Frau diese Rosen an jenem Abschnitt des Schlossaufganges eingepflanzt, der auch unter dem Namen "Himmel und Hölle" bekannt ist.
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FDP kritisiert zeitliche Verzögerungen bei der Umsetzung des Parlamentsbeschlusses
Das von allen Fraktionen im Thüringer Landtag verabschiedete "Gesetz zur Änderung des Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetzes"
sollte eigentlich am 1. August in Kraft treten. Allerdings scheint dies nun fraglich, da wichtige Fragen nicht rechtzeitig vor der Sommerpause geklärt worden sind. "Nach §24 Abs. 1 des Gesetzes hätte der im Landtag zuständige Bildungsausschuss zu Fragen wie der räumlichen Ausstattung oder zum Verfahren der Auszahlung der Landespauschalen zur Kindertagesbetreuung einbezogen werden müssen", kritisiert der sozialpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Marian Koppe. Die Mitwirkungsrechte der Elternbeiräte, die Förderungsgrundsätze des Landes, Gruppengrößen und - zusammensetzung sowie die Sicherstellung der Qualität in den Einrichtungen seien ebenfalls im Bildungsausschuss zu beraten. "Dem Ausschuss lag aber bis heute keine einzige Ausführungsverordnung zur Beratung vor", stellt Koppe fest. Dass dies aber zwingend nötig sei, schreibe das Gesetz in §24 Abs. 1 vor. "Wie die Landesregierung ein Gesetz in Kraft setzen will, in dem viele Details der Umsetzung unklar und ohne Parlamentskenntnis sind, ist mir ein Rätsel", sagte Koppe. Die FDP fordert die Landesregierung auf, die notwendigen
Maßnahmen zu ergreifen, damit das Gesetz fristgerecht Inkrafttreten kann und dabei die
Mitwirkungsrechte des Parlamentes gewahrt bleiben. "Wir werden das richtige Gesetz weiter
unterstützen und uns für eine Sondersitzung des Bildungsausschusses in den Parlamentsferien
einsetzen" kündigte Koppe an.
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Das Landtagsmitglied Marian Koppe (FDP) eröffnet am 4. Juni in Sonneberg ein Bürgerbüro.
Die Liberalen zeigen mit dieser Büroeröffnung nach vielen Jahren Stille erstmals wieder in Sonneberg Flagge. Die Partei unterhielt im Landkreis viele Jahre kein eigenes Büro mehr und benannte auch keine Ansprechpartner für Bürgeranliegen.
Marian Koppe ist seit 2009 Mitglied des Landtages, nachdem der FDP nach 15 Jahren der Einzug ins höchste Thüringer Gremium gelungen war. Er ist Mitglied der Landtagsausschüsse Soziales, Familie und Gesundheit sowie Justiz, Bundes- und Europaangelegenheiten. Koppe wurde 1964 in Königsee geboren und absolvierte danach eine Berufsausbildung zum Instandhaltungsmechaniker. Nach der Wende arbeitete er 17 Jahre als Angestellter in einem Elektrogroßhandel, bevor er 2009 zur Landtagswahl als Direktkandidat auf Platz 7 der Landesliste in den Thüringer Landtag gewählt wurde.
Als Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Saalfeld-Rudolstadt sowie seines Wohn- und Geburtsortes Königsee liegen die Fachgebiete von Marian Koppe in der Sozial-, Familien- und Gesundheitspolitik. Besonders im Gesundheitswesen sieht Koppe großen Reformbedarf.
Des Weiteren setzt sich das FDP-Mitglied für die finanzielle Unterstützung von Kindertagesstätten ein. Qualitätssicherung, Weiterbildung und kontrollierte Konzepte sind Schlagworte. "Jeder Kfz-Betrieb lässt seine Mitarbeiter regelmäßig schulen, bei der Betreuung von Kindern in Thüringer Kitas in freier Trägerschaft sieht die Landesregierung aber bislang keinen Handlungsbedarf", beurteilt Marian Koppe die Situation.
Wer persönlich mit Koppe sprechen möchte, der hat am 4. Juni ab 16 Uhr in der Ernststraße 8 dazu Gelegenheit.
Das Büro ist Dienstag von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und Donnerstag von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet (andere Termine gern nach Vereinbarung). Telefonisch erreichbar im Moment über 0171/7350290 und per E-Mail mkoppewkson@googlemail.com. Das Wahlkreisbüro befindet sich in Rudolstadt.
Pressestelle Saalfeld-Rudolstadt
Koppe kritisiert Verweigerungshaltung der SPD-Gesundheits- und Sozialministerin Taubert zur Gesundheitsreform
In Deutschland existiert das teuerste Gesundheitswesen weltweit. Die Leistungsfähigkeit des Systems nimmt dabei jedoch immer mehr ab. Die Versicherten merken es an den langen Wartezeiten auf Arzttermine, Leistungskürzungen der Krankenkassen und der finanziellen Mehrbelastung eines jeden Einzelnen. "Wer noch immer nicht verstanden hat, dass das Gesundheitssystem in Deutschland reformbedürftig ist, hat den Bezug zur Realität verloren", so der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Marian Koppe. Die von Bundesgesundheitsminister Rösler (FDP) vorgeschlagene einkommensunabhängige Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung stelle sicher, dass das Gesundheitssystem wieder das leisten könne, wofür es einst geschaffen wurde - eine leistungsfähige Solidarität zwischen Gesunden und Kranken auch für die Zukunft zu gewährleisten. Geringverdiener, Rentner mit kleiner Rente und Sozialschwache würden von Zuzahlungen gänzlich befreit und die Kosten steuerfinanziert. "So tragen die finanziell leistungsfähigen Steuerzahler dazu bei, Sozialschwache von Belastungen zu befreien", so Koppe.
"Es ist schon verwunderlich, dass gerade die SPD nachdem Sie über zehn Jahre das Gesundheitsressort in Berlin inne hatte und es in dieser Zeit nur teurer, komplizierter und unsozialer wurde, sich einem konstruktiven Dialog verweigert", kritisiert Koppe. Gänzlich peinlich werde es aber, wenn man sich die letzten Äußerungen der Thüringer Ministerin für Soziales, Gesundheit und Familie ansehe. "Noch in der Landtagssitzung im April sprach Frau Taubert davon in Fragen Reformbedarf und -richtung mit Minister Rösler übereinzustimmen", erinnert sich der Liberale. "Sie forderte nachhaltige Veränderungen im Gesundheitssystem, nahm aber nicht am Bund-Länder-Spitzentreffen teil, zu dem Rösler eingeladen hatte. Damit blockiert sie eine mögliche Entlastung." Es sei fraglich, ob Frau Taubert immer so genau wisse, was sie sage, so Koppe weiter. Nicht einen einzigen konstruktiven Vorschlag habe sie bis dato in die Diskussion eingebracht. "Vielleicht sollte man Frau Taubert daran erinnern, dass sie nicht zuallererst SPD-Parteimitglied ist, sondern als Ministerin Verantwortung für ganz Thüringen trägt", so Marian Koppe abschließend.
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Kompromiss zur Vertragsgestaltung zwischen Landesinnung Orthopädie-Schuhtechnik und Ersatzkassen in Sicht
Auf Vermittlung des gesundheitspolitischen Sprechers der FDP-Fraktion Marian Koppe haben Vertreter der Ersatzkassen und der Landesinnung für Orthopädie-Schuhtechnik in einem Gespräch im Thüringer Landtag Annährung zu strittigen Vertragsdetails erzielt. Die Landesinnung hatte die FDP-Fraktion zuvor in einem Treffen über die Problematik der finanziellen Belastung des Orthopädiehandwerks durch die, im neuen Rahmenvertrag vereinbarten, Durchleitungsgebühren, den elektronischen Kostenvoranschlag und den Zwang zur Abrechnung über Abrechnungszentren informiert. Die dabei entstehenden Kosten hätten aus Sicht der Innung die Kleinbetriebe enorm belastet und stellten zudem einen immensen Verwaltungsmehraufwand dar.
Pressestelle Saalfeld-Rudolstadt
Der FDP-Ortsverband Saalfeld führte am 15.Mai 2010 wieder seine traditionelle Wanderung in den Frühling durch. Leider spielte in diesem Jahr das Wetter nicht so recht mit.
Doch die Saalfelder Liberalen mit ihren Familienangehörigen und Freunden (sowie Hunden) ließen sich dadurch nicht entmutigen und wanderten von Obernitz bei Saalfeld zum Berg Gleitsch. Bei einer Rast auf dem Gleitsch erfuhren die Wanderer, dass dieser schon vor 14 000 Jahren mehr als 1000 Jahre lang besiedelt war. Dort konnten Hünengräber und die - "Teufelsbrücke" genannte - natürliche Steinbrücke besichtigt werden. Trotz trüber Witterung eröffnete sich von dort aus sogar ein schöner Blick auf Saalfeld. Bei einem zünftigen Mittagsmahl in der Gaststätte "Zum Bohlen" in Obernitz klang dieser Wandertag bei allseits guter Laune aus.